Newsletter Juni 2018

GGG Benevol
Zentrum für Freiwilligenarbeit
Marktgasse 6, CH-4051 Basel
Telefon: 061 261 74 24
info@ggg-benevol.ch
www.ggg-benevol.ch

Konflikt & Spannungsfelder
Facetten von Freiwilligenarbeit

Guten Tag

Mit Prof. em. Dr. phil. Theo Wehner konnten wir, in Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle Freiwilligenarbeit des Präsidialdepartements, auch für dieses Jahr wieder einen spannenden Referenten für unser Fachgespräch gewinnen. Unter dem Titel «Konflikt- und Spannungsfelder in der Freiwilligenarbeit» tauchten wir am 14. Juni  im GGG Zunftsaal mit einem breiten Publikum in das spannende Thema ein.

Freiwilligenarbeit soll Spass machen und eine Bereicherung sein. Nichts desto trotz kann es auch bei freiwilligen Einsätzen zu Spannungsfelder und Konflikten im Alltag kommen. Gemäss Theo Wehner scheuen wir uns aber gerade in Non-Profit Organisationen zu oft, diese Konflikte auch zum Thema zu machen.

Vielleicht haben Sie als Freiwillige oder Koordinatoren einer Organisation auch schon entsprechende Erfahrungen gemacht? Wir möchten diese Ausgabe dem Thema widmen und hoffen Ihnen den einen oder anderen nützlichen Tipp für Ihren Freiwilligeneinsatz mitgeben zu können.

Ihr GGG Benevol Team

Themen

Fachinput zum Thema

Jeder Konflikt ist einzigartig, auch wenn manch einer uns noch so bekannt vorkommen mag. Deshalb gibt es auch nie die eine Lösung für eine bestimmte Art von Konflikt - was heute funktioniert hat, sieht beim nächsten Mal vielleicht schon wieder ganz anders aus. Es gibt nicht wirklich ein Handbuch dafür.

Was jedoch alle Konflikte inne haben ist eine Sach- und eine Beziehungsebene. "Bleib mal sachlich!", heisst es manchmal so schön im Konfliktgespräch. Doch als komplexes Wesen "Mensch" können wir das gar nicht. Entweder ziehen wir einen Sachkonflikt ganz schnell auch mal auf die Beziehungsebene, oder umgekehrt, kreieren einen Konflikt um eine Sache, weil wir in der Beziehung ein Problem haben.

Um die vertiefte Psychologie des Konflikts darzustellen, bräuchten wir aber schon mehrere Bücher. Deshalb haben wir kurz ein paar Tipps zusammen gestellt, im Umgang mit Konflikten in der Freiwilligenarbeit:

Beziehung klären
Konflikte zwischen Freiwilligen und bezahlten Mitarbeitenden werden immer häufiger, besonders weil auch die Ansprüche der Freiwilligen steigen und sie nicht mehr alleine aus altruistischer Nächstenliebe handeln, sondern auch einen Gewinn für sich selbst wünschen (siehe Studie in Tipps & News). Eine klare Abgrenzung der verschiedenen Rollen ist wichtig.

 
Perspektivenwechsel
Versuchen Sie sich in die Lage des Anderen zu versetzen. Was aus meiner Perspektive eine Sechs ist, ist in der anderen vielleicht eine Neun? (wie auf dem Bild oben ersichtlich wird).
 

Klare Vereinbarungen treffen
Nutzen Sie als Freiwillige das Erstgespräch vor dem Einsatz dazu, klare Vereinbarungen zu treffen was die Ziele ihres Einsatzes sind, wie diese erreicht werden, welche Ressourcen Sie dafür zur Verfügung haben und mit wem diese angegangen werden. Als Organisation empfiehlt es sich, eine klare interne Verabredung zu haben, wie mit Konflikten umgegangen wird.

Alternativen suchen
Nein, Sie müssen nicht gleich Ihren Freiwilligeneinsatz beenden. Vielleicht reicht es ja schon, falls den Kollegen das offene Fenster nebenan stört, wenn Sie ein anderes weiter weg von ihm öffnen?

Begriffsabrenzung
Allzu gern wird im heutigen Zeitalter alles dramatisiert und eskalierend beschrieben, so beispielsweise auch in den Medien. Haben Sie wirklich einen Konflikt oder doch "nur" eine Meinungsverschiedenheit, ein Missverständnis, ein Widerspruch, etc.? Dann benennen Sie dies auch so.

Nicht alle Konflikte sind schlecht
Konflikte fördern in einer gesunden Menge auch die Effektivität einer Organisation und beherbergen viel Entwicklungspotenzial. Geben Sie ihnen auch Raum dazu.

Die gesamte Präsentation, Checklisten zur Konfliktanalyse & Tipps finden Sie auf unserer Website.
Ein kurzer Beitrag mit Theo Wehner im Gespräch gibt es auf Radio X.

Quelle: Wehner, Theo (2018). "Konflikt- & Spannungsfelder in der Freiwilligenarbeit." Im Rahmen des Fachgespräches Facetten der Freiwilligenarbeit im Schmiedenzunftsaal GGG Basel, 14.06.2018.

Mein Einsatz

von Andreas Burckhardt

Seit 1976, dem Beginn meiner ehrenamtlichen Tätigkeiten, durfte ich derart viele Begegnungen mit Menschen verschiedener Nationalitäten gemacht haben, wie man(n) und frau nicht einmal bei vielen unternommenen Reisen erleben kann. Durch meine Engagements bei amnesty international, später beim SRK Basel-Stadt und beim SRK Baselland erfuhr ich von unzählig vielen Fremden so manch' Neues & Bereicherndes aus anderen Kulturen. Dies erweiterte meinen Horizont weit mehr, als wenn ich "nur" fremde Sprachen in Kursen erlernt hätte!

Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier haben wir eine kleine Auswahl an Einsätzen für Sie.

Auf unserer Jobbörse finden Sie einen Überblick über alle derzeitigen Angebote.

Sind Sie unsicher welcher Einsatz zu Ihnen passt? Wir beraten Sie gerne.

Kochen fürs Quartier

Der Quartiertreffpunkt Lola sucht begeisterte Hobbyköche & Hobbyköchinnen, welche für einen familiären Mittagstisch einkaufen und leckere Mahlzeiten kreieren, sowie den Service übernehmen.
Mehr hier

Pate & Patin gesucht

HELP!For Families sucht Patinnen und Paten, welche Kindern eine unbeschwerte Zeit schenken und dabei ihre Eltern entlasten.
Mehr hier

Schreiben für den Frieden

Interesse an friedenspolitischen Themen, schreibgewandt & Lust kreative Ideen einzubringen? Die Redaktion der "Frauenstimme" sucht Verstärkung. Mehr hier

Kurse & Veranstaltungen

Möchten Sie Inputs zum Thema Freiwilligenarbeit bekommen? Über Ihren Tellerrand schauen oder sich für Ihr Engagement qualifizieren?

Hier finden Sie aktuelle Angebote.

Weitere Veranstaltungstipps finden Sie laufend auf unserer Website.

Marktplatz 55+

Chancen und Möglichkeiten im Alter -  von Wohnen über Bildung bis Politik

Neben Möglichkeiten für Engagement und Aktivität finden Sie auch Unterstützungsangebote für langandauernde Selbständigkeit. Der Anlass ist eine Plattform für Begegnung und Austausch. Samstag, 29. September 2018, 10-16 Uhr, Markthalle Basel. Mehr Infos unter Marktplatz 55.

Tag der Vereine

Am 25. August 2018 sind wir auf dem Dorfplatz in Riehen am "Tag der Vereine" mit einem kleinen Stand vertreten und informieren Sie gerne über unser neues Beratungsangebot für Organisationen und Freiwillige im Gemeindehaus Riehen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Tipps & News

40. Prix Schappo
Wir gratulieren der Schweizer Tafel beider Basel  herzlichst zum verdienten Preis für ihren Einsatz gegen Food Waste und Armut!

Die neuen Freiwilligen
Klassische Freiwilligenarbeit wird in einer Multioptionsgesellschaft immer unbeliebter. Was hat das für Auswirkungen auf die Rolle der Zivilgesellschaft? Die im Auftrag des Migros-Kulturprozent verfasste Studie «Die neuen Freiwilligen» geht dieser Frage nach und formuliert Rahmenbedingungen für ein zivilgesellschaftliches Engagement der Zukunft. Mehr hier

Vitamin B
Die Beratungsstelle Vitamin B bietet auch im zweiten Halbjahr 2018 wieder spannende Weiterbildungen und Impuls-Veranstaltungen rund um das Thema Vereinswesen. Mehr zum Programm finden Sie hier.

GGG Benevol
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Konflikt & Spannungsfelder
Facetten von Freiwilligenarbeit

Guten Tag

Mit Prof. em. Dr. phil. Theo Wehner konnten wir, in Zusammenarbeit mit der Koordinationsstelle Freiwilligenarbeit des Präsidialdepartements, auch für dieses Jahr wieder einen spannenden Referenten für unser Fachgespräch gewinnen. Unter dem Titel «Konflikt- und Spannungsfelder in der Freiwilligenarbeit» tauchten wir am 14. Juni  im GGG Zunftsaal mit einem breiten Publikum in das spannende Thema ein.

Freiwilligenarbeit soll Spass machen und eine Bereicherung sein. Nichts desto trotz kann es auch bei freiwilligen Einsätzen zu Spannungsfelder und Konflikten im Alltag kommen. Gemäss Theo Wehner scheuen wir uns aber gerade in Non-Profit Organisationen zu oft, diese Konflikte auch zum Thema zu machen.

Vielleicht haben Sie als Freiwillige oder Koordinatoren einer Organisation auch schon entsprechende Erfahrungen gemacht? Wir möchten diese Ausgabe dem Thema widmen und hoffen Ihnen den einen oder anderen nützlichen Tipp für Ihren Freiwilligeneinsatz mitgeben zu können.

Ihr GGG Benevol Team

Themen

Fachinput zum Thema

Jeder Konflikt ist einzigartig, auch wenn manch einer uns noch so bekannt vorkommen mag. Deshalb gibt es auch nie die eine Lösung für eine bestimmte Art von Konflikt - was heute funktioniert hat, sieht beim nächsten Mal vielleicht schon wieder ganz anders aus. Es gibt nicht wirklich ein Handbuch dafür.

Was jedoch alle Konflikte inne haben ist eine Sach- und eine Beziehungsebene. "Bleib mal sachlich!", heisst es manchmal so schön im Konfliktgespräch. Doch als komplexes Wesen "Mensch" können wir das gar nicht. Entweder ziehen wir einen Sachkonflikt ganz schnell auch mal auf die Beziehungsebene, oder umgekehrt, kreieren einen Konflikt um eine Sache, weil wir in der Beziehung ein Problem haben.

Um die vertiefte Psychologie des Konflikts darzustellen, bräuchten wir aber schon mehrere Bücher. Deshalb haben wir kurz ein paar Tipps zusammen gestellt, im Umgang mit Konflikten in der Freiwilligenarbeit:

Beziehung klären
Konflikte zwischen Freiwilligen und bezahlten Mitarbeitenden werden immer häufiger, besonders weil auch die Ansprüche der Freiwilligen steigen und sie nicht mehr alleine aus altruistischer Nächstenliebe handeln, sondern auch einen Gewinn für sich selbst wünschen (siehe Studie in Tipps & News). Eine klare Abgrenzung der verschiedenen Rollen ist wichtig.

 
Perspektivenwechsel
Versuchen Sie sich in die Lage des Anderen zu versetzen. Was aus meiner Perspektive eine Sechs ist, ist in der anderen vielleicht eine Neun? (wie auf dem Bild oben ersichtlich wird).
 

Klare Vereinbarungen treffen
Nutzen Sie als Freiwillige das Erstgespräch vor dem Einsatz dazu, klare Vereinbarungen zu treffen was die Ziele ihres Einsatzes sind, wie diese erreicht werden, welche Ressourcen Sie dafür zur Verfügung haben und mit wem diese angegangen werden. Als Organisation empfiehlt es sich, eine klare interne Verabredung zu haben, wie mit Konflikten umgegangen wird.

Alternativen suchen
Nein, Sie müssen nicht gleich Ihren Freiwilligeneinsatz beenden. Vielleicht reicht es ja schon, falls den Kollegen das offene Fenster nebenan stört, wenn Sie ein anderes weiter weg von ihm öffnen?

Begriffsabrenzung
Allzu gern wird im heutigen Zeitalter alles dramatisiert und eskalierend beschrieben, so beispielsweise auch in den Medien. Haben Sie wirklich einen Konflikt oder doch "nur" eine Meinungsverschiedenheit, ein Missverständnis, ein Widerspruch, etc.? Dann benennen Sie dies auch so.

Nicht alle Konflikte sind schlecht
Konflikte fördern in einer gesunden Menge auch die Effektivität einer Organisation und beherbergen viel Entwicklungspotenzial. Geben Sie ihnen auch Raum dazu.

Die gesamte Präsentation, Checklisten zur Konfliktanalyse & Tipps finden Sie auf unserer Website.
Ein kurzer Beitrag mit Theo Wehner im Gespräch gibt es auf Radio X.

Quelle: Wehner, Theo (2018). "Konflikt- & Spannungsfelder in der Freiwilligenarbeit." Im Rahmen des Fachgespräches Facetten der Freiwilligenarbeit im Schmiedenzunftsaal GGG Basel, 14.06.2018.

Mein Einsatz

von Andreas Burckhardt

Seit 1976, dem Beginn meiner ehrenamtlichen Tätigkeiten, durfte ich derart viele Begegnungen mit Menschen verschiedener Nationalitäten gemacht haben, wie man(n) und frau nicht einmal bei vielen unternommenen Reisen erleben kann. Durch meine Engagements bei amnesty international, später beim SRK Basel-Stadt und beim SRK Baselland erfuhr ich von unzählig vielen Fremden so manch' Neues & Bereicherndes aus anderen Kulturen. Dies erweiterte meinen Horizont weit mehr, als wenn ich "nur" fremde Sprachen in Kursen erlernt hätte!

Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier haben wir eine kleine Auswahl an Einsätzen für Sie.

Auf unserer Jobbörse finden Sie einen Überblick über alle derzeitigen Angebote.

Sind Sie unsicher welcher Einsatz zu Ihnen passt? Wir beraten Sie gerne.

Kochen fürs Quartier

Der Quartiertreffpunkt Lola sucht begeisterte Hobbyköche & Hobbyköchinnen, welche für einen familiären Mittagstisch einkaufen und leckere Mahlzeiten kreieren, sowie den Service übernehmen.
Mehr hier

Pate & Patin gesucht

HELP!For Families sucht Patinnen und Paten, welche Kindern eine unbeschwerte Zeit schenken und dabei ihre Eltern entlasten.
Mehr hier

Schreiben für den Frieden

Interesse an friedenspolitischen Themen, schreibgewandt & Lust kreative Ideen einzubringen? Die Redaktion der "Frauenstimme" sucht Verstärkung. Mehr hier

Kurse & Veranstaltungen

Möchten Sie Inputs zum Thema Freiwilligenarbeit bekommen? Über Ihren Tellerrand schauen oder sich für Ihr Engagement qualifizieren?

Hier finden Sie aktuelle Angebote.

Weitere Veranstaltungstipps finden Sie laufend auf unserer Website.

Marktplatz 55+

Chancen und Möglichkeiten im Alter -  von Wohnen über Bildung bis Politik

Neben Möglichkeiten für Engagement und Aktivität finden Sie auch Unterstützungsangebote für langandauernde Selbständigkeit. Der Anlass ist eine Plattform für Begegnung und Austausch. Samstag, 29. September 2018, 10-16 Uhr, Markthalle Basel. Mehr Infos unter Marktplatz 55.

Tag der Vereine

Am 25. August 2018 sind wir auf dem Dorfplatz in Riehen am "Tag der Vereine" mit einem kleinen Stand vertreten und informieren Sie gerne über unser neues Beratungsangebot für Organisationen und Freiwillige im Gemeindehaus Riehen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Tipps & News

40. Prix Schappo
Wir gratulieren der Schweizer Tafel beider Basel  herzlichst zum verdienten Preis für ihren Einsatz gegen Food Waste und Armut!

Die neuen Freiwilligen
Klassische Freiwilligenarbeit wird in einer Multioptionsgesellschaft immer unbeliebter. Was hat das für Auswirkungen auf die Rolle der Zivilgesellschaft? Die im Auftrag des Migros-Kulturprozent verfasste Studie «Die neuen Freiwilligen» geht dieser Frage nach und formuliert Rahmenbedingungen für ein zivilgesellschaftliches Engagement der Zukunft. Mehr hier

Vitamin B
Die Beratungsstelle Vitamin B bietet auch im zweiten Halbjahr 2018 wieder spannende Weiterbildungen und Impuls-Veranstaltungen rund um das Thema Vereinswesen. Mehr zum Programm finden Sie hier.

Newsletter März 2018

GGG Benevol
Zentrum für Freiwilligenarbeit
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Wofür Freiwilligenarbeit? –
Partizipation und Mitbestimmung

Guten Tag

Ob junge Erwachsene, Pensionierte, Rentenbeziehende, im Haushalt tätige, Studierende, Migranten und Migrantinnen, Berufstätige oder nicht Berufstätige; viele kommen bei uns vorbei, mit dem Wunsch ihre Teilhabe an der Gesellschaft zu verbessern, ihr etwas zurückzugeben oder unter neue Menschen zu kommen.

So zeigt sich beispielsweise gerade bei jungen Erwachsenen, dass sie durch Freiwilligenarbeit ihren Marktwert steigern und sich wertvolle Kompetenzen aneignen können, sowie erste Netzwerke im Berufsleben bilden (siehe auch Studie EHB unter Tipps). Für viele Freiwillige sind vor allem die Sinnhaftigkeit und die Möglichkeit anderen Menschen Freude zu bereiten oder eine Thematik aktiv zu unterstützen, welche einem am Herzen liegt, ausschlaggebend für ihren Einsatz.

Aber auch Menschen, die vielleicht gerade nicht (mehr) den Zugang in unserer immer mehr leistungsorientierten Gesellschaft finden, finden in der Freiwilligenarbeit oft eine Tätigkeit, in der sie sich einbringen können, in der sie aktiv werden und mitmachen können.

Im Quartier tatkräftig mitzuwirken, Aktivitäten mitzugestalten oder in Vorständen mitzubestimmen sind nur einige von vielen Beispielen, wie Freiwilligen-arbeit die Mitgestaltung und Mitbestimmung in unserer Gesellschaft fördern. Es freut uns, dass auch Sie als Freiwillige in dieser Rolle aktiv oder an dieser interessiert sind.

Ihr GGG Benevol Team

Themen


Fachinput zum Thema

Partizipation und Mitbestimmung können auf vielen Ebenen in der Freiwilligenarbeit erlebt werden. Nebst der persönlichen Verwirklichung und Teilhabe ist auch der gesellschaftliche Aspekt der Freiwilligenarbeit ein wichtiger Bestandteil.

Dazu gehört auch die Debatte der Demokratie und was Mitbestimmung in der heutigen Zeit denn wirklich heisst. Wie übernehmen wir die Verantwortung was in unserer Gesellschaft im Allgemeinen oder in unserem Umfeld oder Quartier im Konkreten geschieht? Wo kann ich mich einsetzen und was kann ich ändern?

In der Freiwilligenarbeit gibt es dabei nicht nur die Möglichkeit sich in politischen Organisationen zu engagieren oder in der Vorstandstätigkeit Entscheidungen zu treffen. Auch im Kleinen, beinahe Unscheinbaren, gibt es Einsätze, die für unsere Gesellschaft sehr wichtig sind.

So kann Ihr Einsatz im Besuchsdienst in einem Alterszentrum die Vereinsamung älterer Menschen in unserer Gesellschaft verringern oder eine Tätigkeit im Verkauf von abgegebenen Lebensmitteln an Bedürftige etwas gegen Foodwaste unternehmen und dabei die ökonomisch schwachere Bevölkerung unterstützen.

Überlegen Sie daher bei der Auswahl eines Einsatzes gut, welches Thema Ihnen am Herzen liegt und wo sie etwas verändern möchten.

Mein Einsatz

von Beatrice Joho


"Mein Engagement bei der Freiplatz-aktion als Deutschlehrerin ist eine meiner bereicherndsten Erfahrungen -
ich lerne wunderbare Menschen kennen und darf staunen, wie dankbar sie über die kleine Unterstützung sind."

Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier haben wir eine kleine Auswahl an Einsätzen für Sie.

Auf unserer Jobbörse finden Sie einen Überblick über alle derzeitigen Angebote.

Sind Sie unsicher welcher Einsatz zu Ihnen passt? Wir beraten Sie gerne.

Trainings-Assistenz

Das Programm "Austausch in Sport und Kultur" sucht Freiwillige für die Integration von Flüchtlingen durch Partizipation im Sport. Gesucht werden sportbegeisterte für die Trainingsgruppen Volleyball,
Basketball und Fussball. Mehr hier

Fasnachts-Welt

Nach der Fasnacht ist vor der Fasnacht. Für die Betreuung der Fasnachts-Welt im Museum der Kulturen werden Freiwillige
gesucht. Mehr hier

Menschen mit Demenz

Singen, basteln, kochen, spazieren, vorlesen, Karten spielen, zur tierge-stützten Therapie begleiten... die Stiftung Hofmatt bietet eine vielfältige Auswahl an Einsatzmöglichkeiten mit an Demenz leidenden Menschen. Mehr hier

Kurse & Veranstaltungen

Möchten Sie Inputs zum Thema Freiwilligenarbeit bekommen? Über Ihren Tellerrand schauen oder sich für Ihr Engagement qualifizieren?

Hier finden Sie aktuelle Angebote.

Weitere Veranstaltungstipps finden Sie laufend auf unserer Website.

Facetten der Freiwilligenarbeit

Fachgespräch  mit  Prof. em. Dr. phil. Theo Wehner zum Thema  Konflikt- und Spannungsfelder in der Freiwilligenarbeit am 14. Juni 2018 18:30 - 20:00 Uhr im Schmiedenzunftsaal der GGG Basel. Für mehr Infos und Anmeldungen melden Sie sich bei uns.

Ethik in der Freiwilligenarbeit

Ethische Fragen stellen sich in der Praxis der Freiwilligenarbeit fast täglich. Wie sollen wir entscheiden? Wann folgen wir welchen Prinzipien und warum? Welche Werte bestimmen unser Handeln, sind sie für Professionelle, Freiwillige und Leistungsempfänger gleich? In diesem zweitägigen Kurs an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten werden wichtige Themen der Ethik theoretisch vermittelt und praxisbezogen bearbeitet. Beginn: 28. Mai 2018

 

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

Tipps & News

neu Beratungen in Riehen
Seit Januar 2018  bietet GGG Benevol auch in Riehen Beratungen für Freiwillige und Organisationen an. Termine können nach telefonischer Vereinbarung jeweils am Mittwoch von 09:00 bis 11:00 Uhr im Gemeindehaus Riehen an der Wettsteinstrasse 1 wahrgenommen werden. Bei Interesse melden Sie sich bei uns.

Held des Alltags 2017
Das Publikum hat im Online-Voting Markus Walser, der Retter der Seilbahn Palfries zum «Helden des Alltags 2017» gewählt. Mehr auf SRF1

EHB Studie
Eine Studie des Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung hat untersucht, welche Kompetenzen sich junge Menschen von 16 - 25 Jahren bei ehrenamtlichen Tätigkeiten aneignen und wie sie diese für ihren Ausbildungs- und Berufsweg nutzen. Mehr dazu

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Wofür Freiwilligenarbeit? –
Partizipation und Mitbestimmung

Guten Tag

Ob junge Erwachsene, Pensionierte, Rentenbeziehende, im Haushalt tätige, Studierende, Migranten und Migrantinnen, Berufstätige oder nicht Berufstätige; viele kommen bei uns vorbei, mit dem Wunsch ihre Teilhabe an der Gesellschaft zu verbessern, ihr etwas zurückzugeben oder unter neue Menschen zu kommen.

So zeigt sich beispielsweise gerade bei jungen Erwachsenen, dass sie durch Freiwilligenarbeit ihren Marktwert steigern und sich wertvolle Kompetenzen aneignen können, sowie erste Netzwerke im Berufsleben bilden (siehe auch Studie EHB unter Tipps). Für viele Freiwillige sind vor allem die Sinnhaftigkeit und die Möglichkeit anderen Menschen Freude zu bereiten oder eine Thematik aktiv zu unterstützen, welche einem am Herzen liegt, ausschlaggebend für ihren Einsatz.

Aber auch Menschen, die vielleicht gerade nicht (mehr) den Zugang in unserer immer mehr leistungsorientierten Gesellschaft finden, finden in der Freiwilligenarbeit oft eine Tätigkeit, in der sie sich einbringen können, in der sie aktiv werden und mitmachen können.

Im Quartier tatkräftig mitzuwirken, Aktivitäten mitzugestalten oder in Vorständen mitzubestimmen sind nur einige von vielen Beispielen, wie Freiwilligen-arbeit die Mitgestaltung und Mitbestimmung in unserer Gesellschaft fördern. Es freut uns, dass auch Sie als Freiwillige in dieser Rolle aktiv oder an dieser interessiert sind.

Ihr GGG Benevol Team

Themen


Fachinput zum Thema

Partizipation und Mitbestimmung können auf vielen Ebenen in der Freiwilligenarbeit erlebt werden. Nebst der persönlichen Verwirklichung und Teilhabe ist auch der gesellschaftliche Aspekt der Freiwilligenarbeit ein wichtiger Bestandteil.

Dazu gehört auch die Debatte der Demokratie und was Mitbestimmung in der heutigen Zeit denn wirklich heisst. Wie übernehmen wir die Verantwortung was in unserer Gesellschaft im Allgemeinen oder in unserem Umfeld oder Quartier im Konkreten geschieht? Wo kann ich mich einsetzen und was kann ich ändern?

In der Freiwilligenarbeit gibt es dabei nicht nur die Möglichkeit sich in politischen Organisationen zu engagieren oder in der Vorstandstätigkeit Entscheidungen zu treffen. Auch im Kleinen, beinahe Unscheinbaren, gibt es Einsätze, die für unsere Gesellschaft sehr wichtig sind.

So kann Ihr Einsatz im Besuchsdienst in einem Alterszentrum die Vereinsamung älterer Menschen in unserer Gesellschaft verringern oder eine Tätigkeit im Verkauf von abgegebenen Lebensmitteln an Bedürftige etwas gegen Foodwaste unternehmen und dabei die ökonomisch schwachere Bevölkerung unterstützen.

Überlegen Sie daher bei der Auswahl eines Einsatzes gut, welches Thema Ihnen am Herzen liegt und wo sie etwas verändern möchten.

Mein Einsatz

von Beatrice Joho


"Mein Engagement bei der Freiplatz-aktion als Deutschlehrerin ist eine meiner bereicherndsten Erfahrungen -
ich lerne wunderbare Menschen kennen und darf staunen, wie dankbar sie über die kleine Unterstützung sind."

Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier haben wir eine kleine Auswahl an Einsätzen für Sie.

Auf unserer Jobbörse finden Sie einen Überblick über alle derzeitigen Angebote.

Sind Sie unsicher welcher Einsatz zu Ihnen passt? Wir beraten Sie gerne.

Trainings-Assistenz

Das Programm "Austausch in Sport und Kultur" sucht Freiwillige für die Integration von Flüchtlingen durch Partizipation im Sport. Gesucht werden sportbegeisterte für die Trainingsgruppen Volleyball,
Basketball und Fussball. Mehr hier

Fasnachts-Welt

Nach der Fasnacht ist vor der Fasnacht. Für die Betreuung der Fasnachts-Welt im Museum der Kulturen werden Freiwillige
gesucht. Mehr hier

Menschen mit Demenz

Singen, basteln, kochen, spazieren, vorlesen, Karten spielen, zur tierge-stützten Therapie begleiten... die Stiftung Hofmatt bietet eine vielfältige Auswahl an Einsatzmöglichkeiten mit an Demenz leidenden Menschen. Mehr hier

Kurse & Veranstaltungen

Möchten Sie Inputs zum Thema Freiwilligenarbeit bekommen? Über Ihren Tellerrand schauen oder sich für Ihr Engagement qualifizieren?

Hier finden Sie aktuelle Angebote.

Weitere Veranstaltungstipps finden Sie laufend auf unserer Website.

Facetten der Freiwilligenarbeit

Fachgespräch  mit  Prof. em. Dr. phil. Theo Wehner zum Thema  Konflikt- und Spannungsfelder in der Freiwilligenarbeit am 14. Juni 2018 18:30 - 20:00 Uhr im Schmiedenzunftsaal der GGG Basel. Für mehr Infos und Anmeldungen melden Sie sich bei uns.

Ethik in der Freiwilligenarbeit

Ethische Fragen stellen sich in der Praxis der Freiwilligenarbeit fast täglich. Wie sollen wir entscheiden? Wann folgen wir welchen Prinzipien und warum? Welche Werte bestimmen unser Handeln, sind sie für Professionelle, Freiwillige und Leistungsempfänger gleich? In diesem zweitägigen Kurs an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten werden wichtige Themen der Ethik theoretisch vermittelt und praxisbezogen bearbeitet. Beginn: 28. Mai 2018

 

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

Tipps & News

neu Beratungen in Riehen
Seit Januar 2018  bietet GGG Benevol auch in Riehen Beratungen für Freiwillige und Organisationen an. Termine können nach telefonischer Vereinbarung jeweils am Mittwoch von 09:00 bis 11:00 Uhr im Gemeindehaus Riehen an der Wettsteinstrasse 1 wahrgenommen werden. Bei Interesse melden Sie sich bei uns.

Held des Alltags 2017
Das Publikum hat im Online-Voting Markus Walser, der Retter der Seilbahn Palfries zum «Helden des Alltags 2017» gewählt. Mehr auf SRF1

EHB Studie
Eine Studie des Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung hat untersucht, welche Kompetenzen sich junge Menschen von 16 - 25 Jahren bei ehrenamtlichen Tätigkeiten aneignen und wie sie diese für ihren Ausbildungs- und Berufsweg nutzen. Mehr dazu

Newsletter November 2017

GGG Benevol
Zentrum für Freiwilligenarbeit
Marktgasse 6, CH-4051 Basel
Telefon: 061 261 74 24
info@ggg-benevol.ch
www.ggg-benevol.ch

Ein Jahr der Jubiläen –
10 Jahre Besseres Deutsch durch Begegnung

Guten Tag

Im aktuellen Newsletter stellen wir exemplarisch für die Vielfalt der Freiwilligenarbeit ein Projekt vor, das sich bereits seit zehn Jahren erfolgreich bewährt. In diesem Zeitraum sind in Basel-Stadt rund 1'000 Sprachtandems zwischen Freiwilligen und fremdsprachigen Menschen aus über 90 Ländern entstanden. Darauf sind wir stolz und somit haben wir das auch gefeiert: «Besseres Deutsch durch Begegnung» zelebrierte seinen 10. Geburtstag im Museum der Kulturen.

Obwohl die Basler Herbstmesse auf dem Münsterplatz mit Riesenrad und Zuckerwatte lockte, besuchten am Abend vom 9. November 2017 nebenan im Museum der Kulturen rund 80 Gäste die 10-Jahres Feier von «Besseres Deutsch durch Begegnung». Die durchmischte Gruppe traf sich in der Eingangshalle, in welcher Dieter Erb, der GGG Basel Geschäftsführe, die Eingeladenen herzlich willkommen hiess und ihr Engagement würdigte. Im Anschluss nahm die Museumsdirektorin Dr. Anna Schmid die Teilnehmenden mit auf die spannende Reise der Völkerwanderung und Migrationsgeschichte vom 15. bis zum 21. Jahrhundert und führte so in die aktuelle Ausstellung ‚Migration – bewegte Welt’ ein. Felix Rudolf von Rohr, jahrelanger Obmann des Fasnachts-Comités und Urgestein der Szene, brachte die Besucher näher an die lokalen Begebenheiten in der Dauerausstellung der Basler Fasnacht. Abgerundet wurde dieser Abend mit einem Apéro, bei dem sich die Gäste  untereinander austauschen konnten.

An dieser Stelle danken wir auch ganz herzlich allen Engagierten des Projekts «Besseres Deutsch durch Begegnung», welche das Erlernen der deutschen Sprache einfach und wirkungsvoll unterstützen.

Ebenso danken wir allen anderen Freiwilligen, die sich in zahlreichen Projekten in unterschiedlichsten Bereichen täglich engagieren! Dafür möchten wir Sie im Namen vom Kanton Basel-Stadt, sowie von GGG Benevol und Benevol Riehen-Bettingen am 5. Dezember zum internationalen Tag der Freiwilligen ins Foyer des Theaters Basel einladen. Mehr dazu finden Sie unter Veranstaltungen. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr GGG Benevol Team
 

Themen

Interview

mit Mira Schwarz

Mein Engagement für «Besseres Deutsch durch Begegnung»

«Besseres Deutsch durch Begegnung» fördert Integration, dafür setzen sich jede Woche rund 100 Freiwillige ein. In unserem Angebot vermitteln wir seit zehn Jahren Sprachpartnerschaften mit Menschen aus anderen Ländern, die gerne ihr Deutsch für den Alltag verbessern möchten. Die Auswahl und Aufnahme der Fremdsprachigen obliegt zwei Freiwilligen, die auf der Geschäftsstelle von GGG Benevol wöchentlich neue Interessenten und Interessentinnen aufnehmen. Eine davon ist Mira Schwarz .



Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf
unserer Website.


Frau Schwarz, Sie arbeiten in Ihrer Freizeit bei GGG Benevol für das Integrationsprogramm «Besseres Deutsch durch Begegnung». Was ist das für ein Angebot?
Das Projekt besseres Deutsch durch Begegnung wurde vor genau zehn Jahren in Zusammenarbeit von GGG Benevol und GGG Migration gegründet. Es geht darum, den fremdsprachigen Personen, die in Basel-Stadt wohnen, eine Gelegenheit zu geben, ihr mündliches Deutsch zu üben. Oftmals besuchen diese Personen parallel einen Deutschkurs, vielen fehlt jedoch die Möglichkeit das Deutsch im Alltag anzuwenden.

Sie vermitteln Sprachpartnerschaften. Wie gehen Sie dabei vor?
Die Fremdsprachigen melden sich bei uns, wenn sie sich für eine Sprachpartnerschaft interessieren
und kommen daraufhin zu einem Aufnahmegespräch bei GGG Benevol vorbei. Die Herkunftsländer sowie die soziale Situation der Interessenten sind sehr vielfältig. Es melden sich gleichermassen Flüchtlinge, die erst seit kurzem in Basel leben, wie auch z.B. Expads, die vielleicht schon seit 20 Jahren in der Schweiz sind, sich jedoch durch ihren Beruf stets in einem englischsprachigen Umfeld bewegen.
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Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier haben wir eine kleine Auswahl an Einsätzen für Sie.

Auf unserer Jobbörse finden Sie einen Überblick über alle derzeitigen Angebote.

Sind Sie unsicher welcher Einsatz zu Ihnen passt? Wir beraten Sie gerne.
 

Vorstandsmitglieder gesucht

Möchten Sie in einem gemeinnützigen Verein mitwirken und die berufliche Wiedereingliederung von Menschen mit einer psychischen oder physischen Beeinträchtigung weiter entwickeln? Der Verein Novaskill sucht für die Erweiterung des bisherigen Vorstands 1-2 Freiwillige. mehr

Deutsch Konversation

Möchten Sie jemanden darin unterstützen seine Deutschkenntnisse im Alltag zu verbessern und gleichzeitig in eine neue Kultur eintauchen? Dann ist «Besseres Deutsch durch Begegnung» das Richtige für Sie. mehr

SRK «Eins zu Eins»

Möchten Sie Menschen darin unterstützen, im Alltag Fuss zu fassen und sie dabei mit unserer Lebensweise und Kultur besser bekannt zu machen? Das Jugendrotkreuz Basel-Stadt sucht Freiwillige für ihr Programm «Eins zu Eins», in welchem Menschen mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung eine individuelle Begleitung erhalten.  mehr

Kurse & Veranstaltungen

Möchten Sie Inputs zum Thema Freiwilligenarbeit bekommen? Über Ihren Tellerrand schauen oder sich für Ihr Engagement qualifizieren?

Hier finden Sie aktuelle Angebote.

Weitere Veranstaltungstipps finden Sie laufend auf unserer Website.

Internationaler Tag der Freiwilligen, 5. Dezember 2017

Mit Ihrem Engagement als Freiwillige tragen Sie wesentlich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Wir danken Ihnen dafür!

 

Anlässlich des Internationalen Tages der Freiwilligen lädt der Regierungsrat Basel-Stadt zu einer Feier im Foyer des Theater Basel ein und bedankt sich herzlich bei den freiwillig und ehrenamtlich Engagierten im Kanton. Die Feier findet am Dienstag, 5. Dezember 2017 um 19 Uhr statt. Wir bitten um eine Anmeldung bis am 27. November 2017 unter der Telefonnummer 061 267 43 66 oder per E-Mail an freiwilligenarbeit@bs.ch.
 

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter www.freiwilligenarbeit.bs.ch

Kursangebot GGG Voluntas – Da sein für kranke Menschen

Der Informationsanlass gibt Informationen über den GGG Voluntas Begleitdienst und wie Sie sich als Freiwillige engagieren können. Die psychosoziale Begleitung für kranke und sterbende Menschen braucht eine gute Vorbereitung. Dafür bietet GGG Voluntas den 7-tägigen Passage-Lehrgang im Palliative Care an, der am 1. März 2018 startet und allen Interessenten offen steht!
Besuchen Sie einen, der kostenlosen Informationsanlässe am 7. Dezember 2017 oder 10. Januar 2018, um mehr über die Einsätze und den Passage-Lehrgang zu erfahren. mehr Infos

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Tipps & News

Gastfamilien gesucht!
Geben Sie einem jungen Geflüchteten eine Chance!

In den letzten Monaten haben sich bei der GGG Kontaktstelle Gastfamilien für Flüchtlinge viele UMA (unbegleitete Minderjährige Asylsuchende) angemeldet, welche demnächst volljährig werden und somit aus dem WUMA (Wohnheim für unbegleitete minderjährige Asylsuchende) ausziehen müssen. Statt in einem Wohnheim für Erwachsene möchten diese jungen Personen lieber in einer Gastfamilie wohnen, damit sie ihr Deutsch verbessern und sich besser auf Schule und Lehrstellensuche konzentrieren können.

Je nach Selbstständigkeit des UMA kommen unterschiedliche Gastfamilien-Modelle in Frage: die klassische Familienstruktur mit erwachsenen oder kleinen Kindern, die WG mit Studierenden, das Zusammenwohnen mit Berufstätigen oder Pensionierten oder sogar das unabhängige Studio oder die Wohnung mit Gelegenheit zum nachbarschaftlichen Austausch.

Wer ein Zimmer oder eine Wohnung im Kanton Basel-Stadt frei hat, interessiert an einem kulturellen Austausch ist und einem jungen Geflüchteten eine Chance bieten möchte, findet weitere Informationen zum Gastfamilienprojekt sowie das Anmeldungsformular auf:
www.ggg-fluechtlinge.ch

GGG Benevol
Zentrum für Freiwilligenarbeit
Marktgasse 6, CH-4051 Basel
Telefon: 061 261 74 24
info@ggg-benevol.ch
www.ggg-benevol.ch

Ein Jahr der Jubiläen –
10 Jahre Besseres Deutsch durch Begegnung

Guten Tag

Im aktuellen Newsletter stellen wir exemplarisch für die Vielfalt der Freiwilligenarbeit ein Projekt vor, das sich bereits seit zehn Jahren erfolgreich bewährt. In diesem Zeitraum sind in Basel-Stadt rund 1'000 Sprachtandems zwischen Freiwilligen und fremdsprachigen Menschen aus über 90 Ländern entstanden. Darauf sind wir stolz und somit haben wir das auch gefeiert: «Besseres Deutsch durch Begegnung» zelebrierte seinen 10. Geburtstag im Museum der Kulturen.

Obwohl die Basler Herbstmesse auf dem Münsterplatz mit Riesenrad und Zuckerwatte lockte, besuchten am Abend vom 9. November 2017 nebenan im Museum der Kulturen rund 80 Gäste die 10-Jahres Feier von «Besseres Deutsch durch Begegnung». Die durchmischte Gruppe traf sich in der Eingangshalle, in welcher Dieter Erb, der GGG Basel Geschäftsführe, die Eingeladenen herzlich willkommen hiess und ihr Engagement würdigte. Im Anschluss nahm die Museumsdirektorin Dr. Anna Schmid die Teilnehmenden mit auf die spannende Reise der Völkerwanderung und Migrationsgeschichte vom 15. bis zum 21. Jahrhundert und führte so in die aktuelle Ausstellung ‚Migration – bewegte Welt’ ein. Felix Rudolf von Rohr, jahrelanger Obmann des Fasnachts-Comités und Urgestein der Szene, brachte die Besucher näher an die lokalen Begebenheiten in der Dauerausstellung der Basler Fasnacht. Abgerundet wurde dieser Abend mit einem Apéro, bei dem sich die Gäste  untereinander austauschen konnten.

An dieser Stelle danken wir auch ganz herzlich allen Engagierten des Projekts «Besseres Deutsch durch Begegnung», welche das Erlernen der deutschen Sprache einfach und wirkungsvoll unterstützen.

Ebenso danken wir allen anderen Freiwilligen, die sich in zahlreichen Projekten in unterschiedlichsten Bereichen täglich engagieren! Dafür möchten wir Sie im Namen vom Kanton Basel-Stadt, sowie von GGG Benevol und Benevol Riehen-Bettingen am 5. Dezember zum internationalen Tag der Freiwilligen ins Foyer des Theaters Basel einladen. Mehr dazu finden Sie unter Veranstaltungen. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr GGG Benevol Team
 

Themen

Interview

mit Mira Schwarz

Mein Engagement für «Besseres Deutsch durch Begegnung»

«Besseres Deutsch durch Begegnung» fördert Integration, dafür setzen sich jede Woche rund 100 Freiwillige ein. In unserem Angebot vermitteln wir seit zehn Jahren Sprachpartnerschaften mit Menschen aus anderen Ländern, die gerne ihr Deutsch für den Alltag verbessern möchten. Die Auswahl und Aufnahme der Fremdsprachigen obliegt zwei Freiwilligen, die auf der Geschäftsstelle von GGG Benevol wöchentlich neue Interessenten und Interessentinnen aufnehmen. Eine davon ist Mira Schwarz .



Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf
unserer Website.


Frau Schwarz, Sie arbeiten in Ihrer Freizeit bei GGG Benevol für das Integrationsprogramm «Besseres Deutsch durch Begegnung». Was ist das für ein Angebot?
Das Projekt besseres Deutsch durch Begegnung wurde vor genau zehn Jahren in Zusammenarbeit von GGG Benevol und GGG Migration gegründet. Es geht darum, den fremdsprachigen Personen, die in Basel-Stadt wohnen, eine Gelegenheit zu geben, ihr mündliches Deutsch zu üben. Oftmals besuchen diese Personen parallel einen Deutschkurs, vielen fehlt jedoch die Möglichkeit das Deutsch im Alltag anzuwenden.

Sie vermitteln Sprachpartnerschaften. Wie gehen Sie dabei vor?
Die Fremdsprachigen melden sich bei uns, wenn sie sich für eine Sprachpartnerschaft interessieren
und kommen daraufhin zu einem Aufnahmegespräch bei GGG Benevol vorbei. Die Herkunftsländer sowie die soziale Situation der Interessenten sind sehr vielfältig. Es melden sich gleichermassen Flüchtlinge, die erst seit kurzem in Basel leben, wie auch z.B. Expads, die vielleicht schon seit 20 Jahren in der Schweiz sind, sich jedoch durch ihren Beruf stets in einem englischsprachigen Umfeld bewegen.
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Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier haben wir eine kleine Auswahl an Einsätzen für Sie.

Auf unserer Jobbörse finden Sie einen Überblick über alle derzeitigen Angebote.

Sind Sie unsicher welcher Einsatz zu Ihnen passt? Wir beraten Sie gerne.
 

Vorstandsmitglieder gesucht

Möchten Sie in einem gemeinnützigen Verein mitwirken und die berufliche Wiedereingliederung von Menschen mit einer psychischen oder physischen Beeinträchtigung weiter entwickeln? Der Verein Novaskill sucht für die Erweiterung des bisherigen Vorstands 1-2 Freiwillige. mehr

Deutsch Konversation

Möchten Sie jemanden darin unterstützen seine Deutschkenntnisse im Alltag zu verbessern und gleichzeitig in eine neue Kultur eintauchen? Dann ist «Besseres Deutsch durch Begegnung» das Richtige für Sie. mehr

SRK «Eins zu Eins»

Möchten Sie Menschen darin unterstützen, im Alltag Fuss zu fassen und sie dabei mit unserer Lebensweise und Kultur besser bekannt zu machen? Das Jugendrotkreuz Basel-Stadt sucht Freiwillige für ihr Programm «Eins zu Eins», in welchem Menschen mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung eine individuelle Begleitung erhalten.  mehr

Kurse & Veranstaltungen

Möchten Sie Inputs zum Thema Freiwilligenarbeit bekommen? Über Ihren Tellerrand schauen oder sich für Ihr Engagement qualifizieren?

Hier finden Sie aktuelle Angebote.

Weitere Veranstaltungstipps finden Sie laufend auf unserer Website.

Internationaler Tag der Freiwilligen, 5. Dezember 2017

Mit Ihrem Engagement als Freiwillige tragen Sie wesentlich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Wir danken Ihnen dafür!

 

Anlässlich des Internationalen Tages der Freiwilligen lädt der Regierungsrat Basel-Stadt zu einer Feier im Foyer des Theater Basel ein und bedankt sich herzlich bei den freiwillig und ehrenamtlich Engagierten im Kanton. Die Feier findet am Dienstag, 5. Dezember 2017 um 19 Uhr statt. Wir bitten um eine Anmeldung bis am 27. November 2017 unter der Telefonnummer 061 267 43 66 oder per E-Mail an freiwilligenarbeit@bs.ch.
 

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter www.freiwilligenarbeit.bs.ch

Kursangebot GGG Voluntas – Da sein für kranke Menschen

Der Informationsanlass gibt Informationen über den GGG Voluntas Begleitdienst und wie Sie sich als Freiwillige engagieren können. Die psychosoziale Begleitung für kranke und sterbende Menschen braucht eine gute Vorbereitung. Dafür bietet GGG Voluntas den 7-tägigen Passage-Lehrgang im Palliative Care an, der am 1. März 2018 startet und allen Interessenten offen steht!
Besuchen Sie einen, der kostenlosen Informationsanlässe am 7. Dezember 2017 oder 10. Januar 2018, um mehr über die Einsätze und den Passage-Lehrgang zu erfahren. mehr Infos

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Tipps & News

Gastfamilien gesucht!
Geben Sie einem jungen Geflüchteten eine Chance!

In den letzten Monaten haben sich bei der GGG Kontaktstelle Gastfamilien für Flüchtlinge viele UMA (unbegleitete Minderjährige Asylsuchende) angemeldet, welche demnächst volljährig werden und somit aus dem WUMA (Wohnheim für unbegleitete minderjährige Asylsuchende) ausziehen müssen. Statt in einem Wohnheim für Erwachsene möchten diese jungen Personen lieber in einer Gastfamilie wohnen, damit sie ihr Deutsch verbessern und sich besser auf Schule und Lehrstellensuche konzentrieren können.

Je nach Selbstständigkeit des UMA kommen unterschiedliche Gastfamilien-Modelle in Frage: die klassische Familienstruktur mit erwachsenen oder kleinen Kindern, die WG mit Studierenden, das Zusammenwohnen mit Berufstätigen oder Pensionierten oder sogar das unabhängige Studio oder die Wohnung mit Gelegenheit zum nachbarschaftlichen Austausch.

Wer ein Zimmer oder eine Wohnung im Kanton Basel-Stadt frei hat, interessiert an einem kulturellen Austausch ist und einem jungen Geflüchteten eine Chance bieten möchte, findet weitere Informationen zum Gastfamilienprojekt sowie das Anmeldungsformular auf:
www.ggg-fluechtlinge.ch

Newsletter März 2017

GGG Benevol
Zentrum für Freiwilligenarbeit
Marktgasse 6, CH-4051 Basel
Telefon: 061 261 74 24
info@ggg-benevol.ch
www.ggg-benevol.ch

Freiwilligenarbeit ist lebendig –
25 Jahre GGG Benevol

Guten Tag

In dieser Ausgabe rücken wir GGG Benevol selbst ins Zentrum, denn wir haben 2017 viel zu feiern: Wir können auf unser 25-jähriges Bestehen zurückblicken. Und unser eigenes Freiwilligenprojekt «Besseres Deutsch durch Begegnung» feiert seinen zehnten Geburtstag!

Heute beraten und vermitteln in unserer Geschäftsstelle an der Schifflände fünf Mitarbeitende pro Jahr über 400 interessierte Freiwillige. In unserer Online-Jobbörse sind rund 100 aktuelle Engagement-Möglichkeiten zu finden und der persönliche Kontakt zu Einsatzorganisationen und Engagierten steht auch heute noch im Zentrum.
 
Lesen Sie im Interview mit der Gründerin und ersten Geschäftsleiterin Rosmarie Schneider, wie sich unsere Organisation zu der entwickeln konnte, die sie heute ist. Ausserdem kommen Annette Bertrams und Maila Schiavon zu Wort: Seit einem Jahr treffen sie sich regelmässig, üben gemeinsam Deutsch und lernen sich und ihre jeweilige Lebenssituation immer besser kennen.

Wir freuen uns sehr, Sie anlässlich unseres Jubiläums zum Speed Dating-Event für Freiwillige einladen zu können. Melden Sie sich an und lernen Sie auf einen Streich zehn Einsatzorganisationen kennen! Gerne präsentieren wir Ihnen zudem wieder aktuelle Engagementmöglichkeiten und weiterführende Tipps.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr Team von GGG Benevol

Themen

Wie alles begann – die erste Geschäftsleiterin Rosmarie Schneider berichtet

Es lag ausserhalb der Vorstellungskraft von Rosmarie Schneider, dass GGG Benevol als Kompetenzzentrum für Freiwilligenarbeit in Basel einmal auf ihr 25-jähriges Bestehen würde zurückblicken können, als sie am 20. Januar 1992 als frisch gewählte Projektleiterin ihr Büro betrat.

Ausgerüstet mit einem Block, einem Stift, einem Schreibtisch und einem Telefon startete sie den Aufbau der Stelle. In ihrem Rucksack befanden sich eine Fülle von eigenen Erfahrungen mit freiwilligem und ehrenamtlichem Engagement – und Visionen, die sie im Vorfeld in einer Diplomarbeit herausgearbeitet hatte.

Was vor einem viertel Jahrhundert in dem grossen, spärlich möblierten Raum beim Basler Frauenverein am Heuberg (BFV) begann, hat sich zu einer festen Grösse im Sozialen Basel entwickelt.

Frau Schneider hat ihre Erfahrungen als Pionierin der ersten 16 Jahre mit uns geteilt:

Frau Schneider, Sie haben die «Geburtsstunde» von GGG Benevol miterlebt. Wie begann die Geschichte?

Ideengeber und Initiant des Ganzen war der Basler Frauenverein am Heuberg, der heute unter dem Namen «familea» wirkt. Ihm stellte sich eine Frage, die heute noch Vereine bewegt: Wie finden wir Vorstandsmitglieder? Es gibt Menschen, die uns bestimmt unterstützen würden, aber wie können wir sie erreichen? Es entstand die Idee einer Vermittlungsstelle für Freiwilligenarbeit. Gemeinsam mit der GGG Basel und der Christoph Merian Stiftung (CMS) konnte ein Trägerverein gegründet werden, der das Vorhaben für drei Jahre finanzierte.

Was waren Ihre ersten Schritte als Projektleiterin?

Zunächst stand die Entwicklung des Detailkonzepts und Leitbilds auf dem Plan. Und wir suchten einen klangvollen Namen, der im Ohr bleibt und einen Bezug zum Thema hat. Fündig wurden wir mit «BENEVOL». Inspiriert hatte uns dazu das französische Wort «bénévole», in dem sowohl das italienische «bene» mit der Bedeutung «gut», als auch «volonté», französisch für «Wille», enthalten sind. weiterlesen

Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier haben wir eine kleine Auswahl an Einsätzen für Sie.

Auf unserer Jobbörse finden Sie einen Überblick über alle derzeitigen Angebote.

Möchten Sie gemeinsam mit uns nach dem passenden Einsatz suchen? Wir beraten Sie gerne.
 

Gefestigte Senioren für Jugendwohngruppe gesucht

Eine Wohngruppe für Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren sucht zwei freundliche Personen, die in der Rolle eines Grossvaters bzw. einer Grossmutter regelmässig auf der Gruppe präsent sind.

Sind Sie +/- 60 Jahre alt und haben Freude am Umgang mit Jugendlichen? Dann könnte das Ihr Einsatz sein! Sie sind frei in der Gestaltung Ihrer Präsenzzeit und tragen keine Verantwortung im sozialpädagogischen Alltag. mehr

Bei tiergestütztem Angebot für Menschen mit Demenz mithelfen

Ihre Aufgabe ist es, den Kontakt der Bewohnenden mit der Herde Zwergschafe mit zu ermöglichen. Unter Anleitung von Fachpersonen begleiten und unterstützen Sie die Besuchenden auf dem Weg in den Garten und zurück, helfen mit, die Begegnungen mit den Tieren zu gestalten und unterstützen, wo es Ihre Hilfe im Unterhalt braucht.

Die Stiftung Hofmatt freuen sich auf Ihre Mithilfe bei diesem neuen Angebot. mehr

Mädchenkantorei sucht Chorbetreuerinnen

Sie lieben Musik und Theater, haben Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen und verfügen über Kenntnisse in Erster Hilfe? Dann sind Sie hier genau richtig.

Zwei freiwillige Mitarbeiterinnen werden gesucht, die an Konzerten, Projekten und Reisen der Mädchenkantorei Basel teilnehmen. Mit Gelassenheit und Humor meistern Sie hektische Situationen und unterstützen die Sängerinnen bei Lampenfieber, Reisekrankheit, Heimweh und Liebeskummer. mehr

Kurse & Veranstaltungen

Möchten Sie Inputs zum Thema Freiwilligenarbeit bekommen? Über Ihren Tellerrand schauen oder sich für Ihr Engagement qualifizieren?

Hier finden Sie aktuelle Angebote.


Weitere Veranstaltungstipps finden Sie laufend auf unserer Website.

Speed-Dating für Freiwillige am 03. Mai 2017

Finden Sie beim Speed-Dating eine Aufgabe, die zu Ihnen passt: Zehn Organisationen und zehn Freiwillige unterhalten sich jeweils zehn Minuten miteinander. Danach geben beide an, mit wem sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können. So entstehen Partnerschaften, die für beide Seiten fruchtbar und bereichernd sind. Melden Sie sich an! mehr

Informationsveranstaltung: Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit am 06. April 2017

Interessieren Sie sich für ein freiwilliges Engagement in der Flüchtlingsarbeit und wollen sich grundsätzlich informieren oder sind Sie bereits aktiv? Dann sind Sie bei dieser Informationsveranstaltung richtig. mehr

Interview

mit
Annette Bertrams
und Maila Schiavon


Konversationspaar bei «Besseres Deutsch durch Begegnung»

Frau Schiavon und Frau Bertrams, Sie treffen sich seit einem Jahr jede Woche im Rahmen unseres Integrationsprogramms. Wie erleben Sie Ihre Konversationspartnerschaft?

Frau Schiavon: 
Durch dieses Integrationsprogramm habe ich nicht nur die Möglichkeit, mein Deutsch zu verbessern, sondern habe auch eine gute Freundin kennengelernt. Vorher sprach ich nur kurz mit Nachbarn oder mit Angestellten im Laden. Die Begegnungen mit Annette geben mir die Gelegenheit, über anderen Themen zu reden: darüber, wie ich mich fühle, über Kindererziehung, kulturelle Unterschiede, Politik und auch Fussball!

Frau Bertrams: 
Ich lernte eine sympathische, kluge und mehrsprachige Frau aus Brasilien und deren multikulturelle Familie kennen. Unsere Beziehung wurde bald freundschaftlich. Ich schätze an der Deutsch-Konversationspartnerschaft besonders die Möglichkeit – anders als in Sprachkursen – die emotionale Seite der Sprache zu entdecken und auf Augenhöhe zu pflegen. Und mittlerweile haben wir gemeinsam sogar privat eine Konversationsgruppe gegründet mit sieben Frauen aus sieben Ländern.

Was können Sie mitnehmen aus dieser Möglichkeit, sich über GGG Benevol zu begegnen?

Frau Schiavon:
Von Anfang an hat mich Annettes Interesse an meiner Person sehr gefreut. Es ist für mich bereichernd, dass wir uns gegenseitig kennenlernen können, dass ich über meine Situation, neu in Basel zu sein, sprechen kann und viele meiner Fragen beantwortet werden. Und ich kann meine Kommunikation auf Deutsch verbessern. Das wiederum bedeutet, dass meine Lebensqualität hier sehr gestiegen ist. Für mich sind die Treffen mit Annette bewegend und inspirierend: Ich habe tatsächlich eine Freundin gewonnen.

Frau Bertrams:
Ich freue mich über den Kontakt mit Maila, der sonst vermutlich nicht zustande gekommen wäre. Unsere Diskussionen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der hiesigen und in anderen Kulturen sind für mich sehr interessant. Hier gibt es z. B. in der Kindererziehung eher einen Plan, was ein Kind wann können muss. Die Autonomie wird grossgeschrieben. In Brasilien wird ein eher abwartender Erziehungsstil gepflegt und geschaut, was ein Kind von sich aus lernen möchte.

Frau Bertrams, Sie engagieren sich unterdessen auch in der Organisation von «Besseres Deutsch durch Begegnung» und sind in Kontakt mit den rund 100 derzeit engagierten Freiwilligen. Was berichten Ihnen diese von Ihrem Einsatz?

Frau Bertrams:  Die Freiwilligen äussern sich überwiegend begeistert über ihre anregenden Partnerschaften. Wenn vereinzelt Probleme auftauchen, gelingt es meistens, beratend eine Lösung zu finden.

Tipps & News

Startschuss 03. April 2017: GGG Benevol neu auf Facebook!
Bald können Sie uns auf Facebook folgen und Neuigkeiten runds freiwillige Engagement in Basel entdecken.

Neue Kurse und Veranstaltungen für Vereinsvorstände und Stiftungsräte
Üben Sie Ihr Ehrenamt erst seit Kurzem aus? Oder sind Sie ein «alter Hase» und wollen Ihr Wissen auffrischen? Unser Dachverband Benevol Schweiz und die Fachstelle Vitamin B haben ihre Seminarprogramme für 2017 veröffentlicht. Zum Download: Benevol Schweiz und Vitamin B

Freiwillig ausgenutzt? Thema im «Treffpunkt» bei Radio SRF1
Die Sendung befasste sich mit der Frage, ob Freiwillige ausgenutzt werden können und wie ein Schutz davor möglich ist. Zum Nachhören

Save the date: Jahrestagung Netzwerk freiwillig.engagiert am 06. November 2017

«Hauptsache Nutzen: Was bringt Freiwilligenarbeit – und wem?» So lautet der Titel der Veranstaltung, die dieses Jahr in Bern von der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft organisiert wird. mehr

GGG Benevol
Zentrum für Freiwilligenarbeit
Marktgasse 6, CH-4051 Basel
Telefon: 061 261 74 24
info@ggg-benevol.ch
www.ggg-benevol.ch

Freiwilligenarbeit ist lebendig –
25 Jahre GGG Benevol

Guten Tag

In dieser Ausgabe rücken wir GGG Benevol selbst ins Zentrum, denn wir haben 2017 viel zu feiern: Wir können auf unser 25-jähriges Bestehen zurückblicken. Und unser eigenes Freiwilligenprojekt «Besseres Deutsch durch Begegnung» feiert seinen zehnten Geburtstag!

Heute beraten und vermitteln in unserer Geschäftsstelle an der Schifflände fünf Mitarbeitende pro Jahr über 400 interessierte Freiwillige. In unserer Online-Jobbörse sind rund 100 aktuelle Engagement-Möglichkeiten zu finden und der persönliche Kontakt zu Einsatzorganisationen und Engagierten steht auch heute noch im Zentrum.
 
Lesen Sie im Interview mit der Gründerin und ersten Geschäftsleiterin Rosmarie Schneider, wie sich unsere Organisation zu der entwickeln konnte, die sie heute ist. Ausserdem kommen Annette Bertrams und Maila Schiavon zu Wort: Seit einem Jahr treffen sie sich regelmässig, üben gemeinsam Deutsch und lernen sich und ihre jeweilige Lebenssituation immer besser kennen.

Wir freuen uns sehr, Sie anlässlich unseres Jubiläums zum Speed Dating-Event für Freiwillige einladen zu können. Melden Sie sich an und lernen Sie auf einen Streich zehn Einsatzorganisationen kennen! Gerne präsentieren wir Ihnen zudem wieder aktuelle Engagementmöglichkeiten und weiterführende Tipps.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr Team von GGG Benevol

Themen

Wie alles begann – die erste Geschäftsleiterin Rosmarie Schneider berichtet

Es lag ausserhalb der Vorstellungskraft von Rosmarie Schneider, dass GGG Benevol als Kompetenzzentrum für Freiwilligenarbeit in Basel einmal auf ihr 25-jähriges Bestehen würde zurückblicken können, als sie am 20. Januar 1992 als frisch gewählte Projektleiterin ihr Büro betrat.

Ausgerüstet mit einem Block, einem Stift, einem Schreibtisch und einem Telefon startete sie den Aufbau der Stelle. In ihrem Rucksack befanden sich eine Fülle von eigenen Erfahrungen mit freiwilligem und ehrenamtlichem Engagement – und Visionen, die sie im Vorfeld in einer Diplomarbeit herausgearbeitet hatte.

Was vor einem viertel Jahrhundert in dem grossen, spärlich möblierten Raum beim Basler Frauenverein am Heuberg (BFV) begann, hat sich zu einer festen Grösse im Sozialen Basel entwickelt.

Frau Schneider hat ihre Erfahrungen als Pionierin der ersten 16 Jahre mit uns geteilt:

Frau Schneider, Sie haben die «Geburtsstunde» von GGG Benevol miterlebt. Wie begann die Geschichte?

Ideengeber und Initiant des Ganzen war der Basler Frauenverein am Heuberg, der heute unter dem Namen «familea» wirkt. Ihm stellte sich eine Frage, die heute noch Vereine bewegt: Wie finden wir Vorstandsmitglieder? Es gibt Menschen, die uns bestimmt unterstützen würden, aber wie können wir sie erreichen? Es entstand die Idee einer Vermittlungsstelle für Freiwilligenarbeit. Gemeinsam mit der GGG Basel und der Christoph Merian Stiftung (CMS) konnte ein Trägerverein gegründet werden, der das Vorhaben für drei Jahre finanzierte.

Was waren Ihre ersten Schritte als Projektleiterin?

Zunächst stand die Entwicklung des Detailkonzepts und Leitbilds auf dem Plan. Und wir suchten einen klangvollen Namen, der im Ohr bleibt und einen Bezug zum Thema hat. Fündig wurden wir mit «BENEVOL». Inspiriert hatte uns dazu das französische Wort «bénévole», in dem sowohl das italienische «bene» mit der Bedeutung «gut», als auch «volonté», französisch für «Wille», enthalten sind. weiterlesen

Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier haben wir eine kleine Auswahl an Einsätzen für Sie.

Auf unserer Jobbörse finden Sie einen Überblick über alle derzeitigen Angebote.

Möchten Sie gemeinsam mit uns nach dem passenden Einsatz suchen? Wir beraten Sie gerne.
 

Gefestigte Senioren für Jugendwohngruppe gesucht

Eine Wohngruppe für Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren sucht zwei freundliche Personen, die in der Rolle eines Grossvaters bzw. einer Grossmutter regelmässig auf der Gruppe präsent sind.

Sind Sie +/- 60 Jahre alt und haben Freude am Umgang mit Jugendlichen? Dann könnte das Ihr Einsatz sein! Sie sind frei in der Gestaltung Ihrer Präsenzzeit und tragen keine Verantwortung im sozialpädagogischen Alltag. mehr

Bei tiergestütztem Angebot für Menschen mit Demenz mithelfen

Ihre Aufgabe ist es, den Kontakt der Bewohnenden mit der Herde Zwergschafe mit zu ermöglichen. Unter Anleitung von Fachpersonen begleiten und unterstützen Sie die Besuchenden auf dem Weg in den Garten und zurück, helfen mit, die Begegnungen mit den Tieren zu gestalten und unterstützen, wo es Ihre Hilfe im Unterhalt braucht.

Die Stiftung Hofmatt freuen sich auf Ihre Mithilfe bei diesem neuen Angebot. mehr

Mädchenkantorei sucht Chorbetreuerinnen

Sie lieben Musik und Theater, haben Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen und verfügen über Kenntnisse in Erster Hilfe? Dann sind Sie hier genau richtig.

Zwei freiwillige Mitarbeiterinnen werden gesucht, die an Konzerten, Projekten und Reisen der Mädchenkantorei Basel teilnehmen. Mit Gelassenheit und Humor meistern Sie hektische Situationen und unterstützen die Sängerinnen bei Lampenfieber, Reisekrankheit, Heimweh und Liebeskummer. mehr

Kurse & Veranstaltungen

Möchten Sie Inputs zum Thema Freiwilligenarbeit bekommen? Über Ihren Tellerrand schauen oder sich für Ihr Engagement qualifizieren?

Hier finden Sie aktuelle Angebote.


Weitere Veranstaltungstipps finden Sie laufend auf unserer Website.

Speed-Dating für Freiwillige am 03. Mai 2017

Finden Sie beim Speed-Dating eine Aufgabe, die zu Ihnen passt: Zehn Organisationen und zehn Freiwillige unterhalten sich jeweils zehn Minuten miteinander. Danach geben beide an, mit wem sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können. So entstehen Partnerschaften, die für beide Seiten fruchtbar und bereichernd sind. Melden Sie sich an! mehr

Informationsveranstaltung: Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit am 06. April 2017

Interessieren Sie sich für ein freiwilliges Engagement in der Flüchtlingsarbeit und wollen sich grundsätzlich informieren oder sind Sie bereits aktiv? Dann sind Sie bei dieser Informationsveranstaltung richtig. mehr

Interview

mit
Annette Bertrams
und Maila Schiavon


Konversationspaar bei «Besseres Deutsch durch Begegnung»

Frau Schiavon und Frau Bertrams, Sie treffen sich seit einem Jahr jede Woche im Rahmen unseres Integrationsprogramms. Wie erleben Sie Ihre Konversationspartnerschaft?

Frau Schiavon: 
Durch dieses Integrationsprogramm habe ich nicht nur die Möglichkeit, mein Deutsch zu verbessern, sondern habe auch eine gute Freundin kennengelernt. Vorher sprach ich nur kurz mit Nachbarn oder mit Angestellten im Laden. Die Begegnungen mit Annette geben mir die Gelegenheit, über anderen Themen zu reden: darüber, wie ich mich fühle, über Kindererziehung, kulturelle Unterschiede, Politik und auch Fussball!

Frau Bertrams: 
Ich lernte eine sympathische, kluge und mehrsprachige Frau aus Brasilien und deren multikulturelle Familie kennen. Unsere Beziehung wurde bald freundschaftlich. Ich schätze an der Deutsch-Konversationspartnerschaft besonders die Möglichkeit – anders als in Sprachkursen – die emotionale Seite der Sprache zu entdecken und auf Augenhöhe zu pflegen. Und mittlerweile haben wir gemeinsam sogar privat eine Konversationsgruppe gegründet mit sieben Frauen aus sieben Ländern.

Was können Sie mitnehmen aus dieser Möglichkeit, sich über GGG Benevol zu begegnen?

Frau Schiavon:
Von Anfang an hat mich Annettes Interesse an meiner Person sehr gefreut. Es ist für mich bereichernd, dass wir uns gegenseitig kennenlernen können, dass ich über meine Situation, neu in Basel zu sein, sprechen kann und viele meiner Fragen beantwortet werden. Und ich kann meine Kommunikation auf Deutsch verbessern. Das wiederum bedeutet, dass meine Lebensqualität hier sehr gestiegen ist. Für mich sind die Treffen mit Annette bewegend und inspirierend: Ich habe tatsächlich eine Freundin gewonnen.

Frau Bertrams:
Ich freue mich über den Kontakt mit Maila, der sonst vermutlich nicht zustande gekommen wäre. Unsere Diskussionen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der hiesigen und in anderen Kulturen sind für mich sehr interessant. Hier gibt es z. B. in der Kindererziehung eher einen Plan, was ein Kind wann können muss. Die Autonomie wird grossgeschrieben. In Brasilien wird ein eher abwartender Erziehungsstil gepflegt und geschaut, was ein Kind von sich aus lernen möchte.

Frau Bertrams, Sie engagieren sich unterdessen auch in der Organisation von «Besseres Deutsch durch Begegnung» und sind in Kontakt mit den rund 100 derzeit engagierten Freiwilligen. Was berichten Ihnen diese von Ihrem Einsatz?

Frau Bertrams:  Die Freiwilligen äussern sich überwiegend begeistert über ihre anregenden Partnerschaften. Wenn vereinzelt Probleme auftauchen, gelingt es meistens, beratend eine Lösung zu finden.

Tipps & News

Startschuss 03. April 2017: GGG Benevol neu auf Facebook!
Bald können Sie uns auf Facebook folgen und Neuigkeiten runds freiwillige Engagement in Basel entdecken.

Neue Kurse und Veranstaltungen für Vereinsvorstände und Stiftungsräte
Üben Sie Ihr Ehrenamt erst seit Kurzem aus? Oder sind Sie ein «alter Hase» und wollen Ihr Wissen auffrischen? Unser Dachverband Benevol Schweiz und die Fachstelle Vitamin B haben ihre Seminarprogramme für 2017 veröffentlicht. Zum Download: Benevol Schweiz und Vitamin B

Freiwillig ausgenutzt? Thema im «Treffpunkt» bei Radio SRF1
Die Sendung befasste sich mit der Frage, ob Freiwillige ausgenutzt werden können und wie ein Schutz davor möglich ist. Zum Nachhören

Save the date: Jahrestagung Netzwerk freiwillig.engagiert am 06. November 2017

«Hauptsache Nutzen: Was bringt Freiwilligenarbeit – und wem?» So lautet der Titel der Veranstaltung, die dieses Jahr in Bern von der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft organisiert wird. mehr

Newsletter November 2016

GGG Benevol
Zentrum für Freiwilligenarbeit
Marktgasse 6, CH-4051 Basel
Telefon: 061 261 74 24
info@ggg-benevol.ch
www.ggg-benevol.ch

Engagiert ohne Ende?
Gut aufhören in der Freiwilligenarbeit

Guten Tag

So häufig Abschied Nehmen in Liedern besungen wird, so wenig wird es zumeist im Alltag und in der Freiwilligenarbeit thematisiert. Dies möchten wir ändern und widmen deshalb diese Newsletter-Ausgabe dem Aufhören und gut Beenden eines Engagements. Wie halten Sie persönlich es mit Abschieden? Umgehen Sie sie möglichst unauffällig oder feiern Sie sie mit Genuss?

Nachfolgend finden Sie Denkanstösse, was Sie selbst zu einem guten Ende Ihres Freiwilligenjobs beitragen können, bevor uns Anita Müller von der Elternhilfe beider Basel von ihren Erfahrungen berichtet.

Angeregtes Lesen und einen guten Jahresausklang wünscht Ihnen
das Team von GGG Benevol

Themen

Time to say goodbye – ein Engagement gut beenden

Freiwilligeneinsätze enden unterschiedlich. Ein gemeinsamer Abschluss als Team ist möglich, wenn Sie im Rahmen eines befristeten Projekts mit anpacken. Dann gibt es ein Ziel, das gemeinsam erreicht und gefeiert werden kann.

Der Zeitpunkt des Abschieds ist hingegen offen, wenn Sie sich bei einer Organisation engagieren, die laufend auf Unterstützung angewiesen ist. Dann entscheiden Sie, wie lange Sie die übernommene Aufgabe ausführen möchten und wann es Zeit für das Ende Ihres Einsatzes ist.

Unterschiedlich ist auch, wie verbunden Sie sich mit Ihrer Organisation und den Menschen fühlen, mit denen Sie in Ihrem Einsatz zu tun haben. Dies hängt von der Intensität und Dauer der Zusammenarbeit ab, vom Mass an Identifikation mit Ihrer Aufgabe und von den persönlichen Beziehungen, die Sie geknüpft haben.

Es ist schön, an das Engagement später positiv zurück zu denken. Die Chancen hierfür steigen, wenn Sie dem Abschiedsprozess Beachtung schenken. Wenn Sie ihn nicht sang- und klanglos verstreichen lassen und mit dafür sorgen, dass Ihr Freiwilligenjob zu einem runden Ende kommt. Das Thema Abschied ist für viele von uns eine Herausforderung. Und jeder hat einen anderen Umgang damit. Gönnen Sie sich den für Sie passenden Abschluss Ihres freiwilligen Engagements! weiterlesen

Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier haben wir eine kleine Auswahl an Einsätzen für Sie.

Auf unserer Jobbörse finden Sie einen Überblick über alle derzeitigen Angebote.

Möchten Sie gemeinsam mit uns nach dem passenden Einsatz suchen? Wir beraten Sie gerne.
 

Heiligabend einmal ganz anders verbringen

Helfen Sie mit bei der bunten Internationalen Weihnachtsfeier, die auch dieses Jahr wieder in der St. Josephs-Kirche im Kleinbasel gefeiert wird!

Es werden Freiwillige fürs Kochen, Servieren, Ab- und Aufräumen gesucht. Einsätze sind am Nachmittag oder abends möglich.  mehr

Unterstützung bei graphischer Gestaltung

Der Verein Aurora ist eine Kontaktstelle für Verwitwete mit minderjährigen Kindern. Die Mitglieder erhalten zwei Mal im Jahr schriftliche Infos zum Vereinsleben und zu aktuellen Angeboten.

Für die graphische Umsetzung der Inhalte wird Unterstützung gesucht, welche die Beiträge und Fotos in Form bringt. mehr

Haben Sie Zahlenflair oder Freude am Telefonieren?

Als Freiwillige oder Freiwilliger bei GGG Steuern unterstützen Sie Menschen, die alleine mit ihrer Steuererklärung überfordert sind.

Sie arbeiten in einem netten Team entweder am Telefon bei der Terminvergabe oder direkt mit den Hilfesuchenden und erleichtern diesen ihren «Papierkrieg». mehr

Kurse & Veranstaltungen

Möchten Sie Inputs zum Thema Freiwilligenarbeit bekommen? Über Ihren Tellerrand schauen oder sich für Ihr Engagement qualifizieren?

Hier finden Sie aktuelle Angebote.


Weitere Veranstaltungstipps finden Sie laufend auf unserer Website.

Interkulturelle Kommunikation für Freiwillige, 15. November 2016

Ein Kursnachmittag für Freiwillige, die im Rahmen ihres Engagements mit Menschen aus anderen Nationen und Kulturkreisen zusammen kommen. Spontane Anmeldungen sind noch möglich! mehr

Freiwilliges Engagement in der Flüchtlingsarbeit – kompetent helfen, ab 13. Januar 2017

Das Kursangebot umfasst drei aufeinander aufbauende Nachmittage und richtet sich an Freiwillige, die bereits in der Flüchtlingsarbeit tätig sind. mehr

Freiwilligenarbeit zwischen Freiheit und Professionalisierung, 19. Januar 2017

Im ersten Fachgespräch im kommenden Jahr wird sich Prof. Dr. Georg von Schnurbein damit auseinandersetzen, wie freiwilliges Engagement zwischen dem Professionalisierungsdruck der Organisationen und der individuellen Freiheit des Einzelnen gelingend gestaltet werden kann. mehr

Zivilgesellschaftliches Engagement im Migrationsbereich: Chancen umd Herausforderungen, 16. Februar 2017

Macht es sich der Staat zu einfach, bei fehlenden Ressourcen im Zusammenhang mit der Integration von Migrantinnen und Migranten auf die Zivilgesellschaft zurückzugreifen? Was ist Staatsaufgabe? Und was sind die Beweggründe Freiwilliger, sich in diesem Bereich zu engagieren? mehr

Interview

mit Anita Müller

Geschäftsleiterin Elternhilfe beider Basel

Welche Rolle spielt Freiwilligenarbeit in Ihrer Organisation?

Die Elternhilfe gäbe es ohne Freiwillige nicht. Es arbeiten derzeit 15 Familienbegleiterinnen bei uns. Sie unterstützen jeweils eine Familie in einer Überlastungs- oder Krisensituation. Zudem wird der Verein von einem engagierten ehrenamtlichen Vorstand geführt. Dieser achtet auf die Ausrichtung unseres Angebots an die aktuellen Erfordernisse und kümmert sich um die Finanzierung.

Und welche Bedeutung hat bei Ihnen das Thema Abschied?

Die Begleitung einer Familie ist auf circa anderthalb Jahre begrenzt. Die Themen Anfang und Ende gehören dadurch klar zum Arbeitsalltag dazu. Unsere Freiwilligen gestalten mit «ihrer» jeweiligen Familie das Ende der gemeinsamen Zeit. Wenn der Abschluss einer Begleitung näher rückt, beginnt das schrittweise Lösen der Beziehung, die die Familienmitglieder und ihre Begleiterin geknüpft haben.

Ein fester Bestandteil davon ist das Abschlussgespräch, bei dem ich als Koordinatorin mit dabei bin. Auch das Feiern kommt nicht zu kurz: Beim Abschiedsbesuch wird zum Beispiel gemeinsam gebacken und Zvieri gegessen oder auch ein Ausflug unternommen.

Wie gestalten Sie mit Ihren Freiwilligen das Ende ihres Engagements?

Für die Freiwilligen ist der Abschluss einer Begleitung eine Zäsur: Sie entscheiden, ob sie in einer neuen Familie weiter für uns tätig sein, ob sie eine Pause machen oder ihr Engagement ganz beenden möchten. Bei Letzterem nehmen wir uns auch hier Zeit für den Abschied.

Mir ist wichtig, dass Freiwillige beim Ende ihres Engagements noch einmal Wertschätzung für das bekommen, was sie geleistet haben. Ich führe ein Gespräch mit der Engagierten, in dem wir Rückschau halten. Es gibt den Abschied innerhalb der Supervisionsgruppe, welcher in Absprache mit der Freiwilligen individuell gestaltet werden kann. Und vonseiten unseres Vereins überreiche ich zum Abschluss Blumen und ein Abschiedgeschenk sowie das Dossier Freiwillig Engagiert als schriftliche Bestätigung des geleisteten Einsatzes. Hier sieht die Freiwillige auch, wie viele Stunden sie uns insgesamt geschenkt hat.

Als Vereinsmitglieder bleiben unsere ehemaligen Freiwilligen häufig mit uns verbunden, kommen zur jährlichen Mitgliederversammlung oder zu einer Weiterbildung, zu der ich Interessierte weiterhin einlade.

Tipps & News

Einladung zum Internationalen Tag der Freiwilligen am 05.12.2016
Auch dieses Jahr lädt der Kanton Basel-Stadt Freiwillige zum Dankesanlass ins Foyer des Theaters Basel. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! mehr

Bereits 21 Geflüchtete finden ein Zuhause in Basler Gastfamilien
Ein toller Erfolg für die seit einem knappen Jahr bestehende «GGG Kontaktstelle Gastfamillien für Flüchtlinge»! Möchten Sie sich informieren, wie auch Sie Gastgeberin oder Gastgeber werden können? Die Projektleitung freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme. mehr

Vor wem ziehen Sie in diesem Jahr den Hut?
Kennen Sie jemand, der sich auf bemerkenswerte Art und Weise engagiert? Und dessen freiwillige Leistung ein spezielles Dankeschön verdient? So können Sie einen «schappo Pin» verschicken: mehr

GGG Benevol
Zentrum für Freiwilligenarbeit
Marktgasse 6, CH-4051 Basel
Telefon: 061 261 74 24
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Engagiert ohne Ende?
Gut aufhören in der Freiwilligenarbeit

Guten Tag

So häufig Abschied Nehmen in Liedern besungen wird, so wenig wird es zumeist im Alltag und in der Freiwilligenarbeit thematisiert. Dies möchten wir ändern und widmen deshalb diese Newsletter-Ausgabe dem Aufhören und gut Beenden eines Engagements. Wie halten Sie persönlich es mit Abschieden? Umgehen Sie sie möglichst unauffällig oder feiern Sie sie mit Genuss?

Nachfolgend finden Sie Denkanstösse, was Sie selbst zu einem guten Ende Ihres Freiwilligenjobs beitragen können, bevor uns Anita Müller von der Elternhilfe beider Basel von ihren Erfahrungen berichtet.

Angeregtes Lesen und einen guten Jahresausklang wünscht Ihnen
das Team von GGG Benevol

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