Newsletter März 2017

GGG Benevol
Zentrum für Freiwilligenarbeit
Marktgasse 6, CH-4051 Basel
Telefon: 061 261 74 24
info@ggg-benevol.ch
www.ggg-benevol.ch

Freiwilligenarbeit ist lebendig –
25 Jahre GGG Benevol

Guten Tag

In dieser Ausgabe rücken wir GGG Benevol selbst ins Zentrum, denn wir haben 2017 viel zu feiern: Wir können auf unser 25-jähriges Bestehen zurückblicken. Und unser eigenes Freiwilligenprojekt «Besseres Deutsch durch Begegnung» feiert seinen zehnten Geburtstag!

Heute beraten und vermitteln in unserer Geschäftsstelle an der Schifflände fünf Mitarbeitende pro Jahr über 400 interessierte Freiwillige. In unserer Online-Jobbörse sind rund 100 aktuelle Engagement-Möglichkeiten zu finden und der persönliche Kontakt zu Einsatzorganisationen und Engagierten steht auch heute noch im Zentrum.
 
Lesen Sie im Interview mit der Gründerin und ersten Geschäftsleiterin Rosmarie Schneider, wie sich unsere Organisation zu der entwickeln konnte, die sie heute ist. Ausserdem kommen Annette Bertrams und Maila Schiavon zu Wort: Seit einem Jahr treffen sie sich regelmässig, üben gemeinsam Deutsch und lernen sich und ihre jeweilige Lebenssituation immer besser kennen.

Wir freuen uns sehr, Sie anlässlich unseres Jubiläums zum Speed Dating-Event für Freiwillige einladen zu können. Melden Sie sich an und lernen Sie auf einen Streich zehn Einsatzorganisationen kennen! Gerne präsentieren wir Ihnen zudem wieder aktuelle Engagementmöglichkeiten und weiterführende Tipps.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr Team von GGG Benevol

Themen

Wie alles begann – die erste Geschäftsleiterin Rosmarie Schneider berichtet

Es lag ausserhalb der Vorstellungskraft von Rosmarie Schneider, dass GGG Benevol als Kompetenzzentrum für Freiwilligenarbeit in Basel einmal auf ihr 25-jähriges Bestehen würde zurückblicken können, als sie am 20. Januar 1992 als frisch gewählte Projektleiterin ihr Büro betrat.

Ausgerüstet mit einem Block, einem Stift, einem Schreibtisch und einem Telefon startete sie den Aufbau der Stelle. In ihrem Rucksack befanden sich eine Fülle von eigenen Erfahrungen mit freiwilligem und ehrenamtlichem Engagement – und Visionen, die sie im Vorfeld in einer Diplomarbeit herausgearbeitet hatte.

Was vor einem viertel Jahrhundert in dem grossen, spärlich möblierten Raum beim Basler Frauenverein am Heuberg (BFV) begann, hat sich zu einer festen Grösse im Sozialen Basel entwickelt.

Frau Schneider hat ihre Erfahrungen als Pionierin der ersten 16 Jahre mit uns geteilt:

Frau Schneider, Sie haben die «Geburtsstunde» von GGG Benevol miterlebt. Wie begann die Geschichte?

Ideengeber und Initiant des Ganzen war der Basler Frauenverein am Heuberg, der heute unter dem Namen «familea» wirkt. Ihm stellte sich eine Frage, die heute noch Vereine bewegt: Wie finden wir Vorstandsmitglieder? Es gibt Menschen, die uns bestimmt unterstützen würden, aber wie können wir sie erreichen? Es entstand die Idee einer Vermittlungsstelle für Freiwilligenarbeit. Gemeinsam mit der GGG Basel und der Christoph Merian Stiftung (CMS) konnte ein Trägerverein gegründet werden, der das Vorhaben für drei Jahre finanzierte.

Was waren Ihre ersten Schritte als Projektleiterin?

Zunächst stand die Entwicklung des Detailkonzepts und Leitbilds auf dem Plan. Und wir suchten einen klangvollen Namen, der im Ohr bleibt und einen Bezug zum Thema hat. Fündig wurden wir mit «BENEVOL». Inspiriert hatte uns dazu das französische Wort «bénévole», in dem sowohl das italienische «bene» mit der Bedeutung «gut», als auch «volonté», französisch für «Wille», enthalten sind. weiterlesen

Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier haben wir eine kleine Auswahl an Einsätzen für Sie.

Auf unserer Jobbörse finden Sie einen Überblick über alle derzeitigen Angebote.

Möchten Sie gemeinsam mit uns nach dem passenden Einsatz suchen? Wir beraten Sie gerne.
 

Gefestigte Senioren für Jugendwohngruppe gesucht

Eine Wohngruppe für Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren sucht zwei freundliche Personen, die in der Rolle eines Grossvaters bzw. einer Grossmutter regelmässig auf der Gruppe präsent sind.

Sind Sie +/- 60 Jahre alt und haben Freude am Umgang mit Jugendlichen? Dann könnte das Ihr Einsatz sein! Sie sind frei in der Gestaltung Ihrer Präsenzzeit und tragen keine Verantwortung im sozialpädagogischen Alltag. mehr

Bei tiergestütztem Angebot für Menschen mit Demenz mithelfen

Ihre Aufgabe ist es, den Kontakt der Bewohnenden mit der Herde Zwergschafe mit zu ermöglichen. Unter Anleitung von Fachpersonen begleiten und unterstützen Sie die Besuchenden auf dem Weg in den Garten und zurück, helfen mit, die Begegnungen mit den Tieren zu gestalten und unterstützen, wo es Ihre Hilfe im Unterhalt braucht.

Die Stiftung Hofmatt freuen sich auf Ihre Mithilfe bei diesem neuen Angebot. mehr

Mädchenkantorei sucht Chorbetreuerinnen

Sie lieben Musik und Theater, haben Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen und verfügen über Kenntnisse in Erster Hilfe? Dann sind Sie hier genau richtig.

Zwei freiwillige Mitarbeiterinnen werden gesucht, die an Konzerten, Projekten und Reisen der Mädchenkantorei Basel teilnehmen. Mit Gelassenheit und Humor meistern Sie hektische Situationen und unterstützen die Sängerinnen bei Lampenfieber, Reisekrankheit, Heimweh und Liebeskummer. mehr

Kurse & Veranstaltungen

Möchten Sie Inputs zum Thema Freiwilligenarbeit bekommen? Über Ihren Tellerrand schauen oder sich für Ihr Engagement qualifizieren?

Hier finden Sie aktuelle Angebote.


Weitere Veranstaltungstipps finden Sie laufend auf unserer Website.

Speed-Dating für Freiwillige am 03. Mai 2017

Finden Sie beim Speed-Dating eine Aufgabe, die zu Ihnen passt: Zehn Organisationen und zehn Freiwillige unterhalten sich jeweils zehn Minuten miteinander. Danach geben beide an, mit wem sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können. So entstehen Partnerschaften, die für beide Seiten fruchtbar und bereichernd sind. Melden Sie sich an! mehr

Informationsveranstaltung: Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit am 06. April 2017

Interessieren Sie sich für ein freiwilliges Engagement in der Flüchtlingsarbeit und wollen sich grundsätzlich informieren oder sind Sie bereits aktiv? Dann sind Sie bei dieser Informationsveranstaltung richtig. mehr

Interview

mit
Annette Bertrams
und Maila Schiavon


Konversationspaar bei «Besseres Deutsch durch Begegnung»

Frau Schiavon und Frau Bertrams, Sie treffen sich seit einem Jahr jede Woche im Rahmen unseres Integrationsprogramms. Wie erleben Sie Ihre Konversationspartnerschaft?

Frau Schiavon: 
Durch dieses Integrationsprogramm habe ich nicht nur die Möglichkeit, mein Deutsch zu verbessern, sondern habe auch eine gute Freundin kennengelernt. Vorher sprach ich nur kurz mit Nachbarn oder mit Angestellten im Laden. Die Begegnungen mit Annette geben mir die Gelegenheit, über anderen Themen zu reden: darüber, wie ich mich fühle, über Kindererziehung, kulturelle Unterschiede, Politik und auch Fussball!

Frau Bertrams: 
Ich lernte eine sympathische, kluge und mehrsprachige Frau aus Brasilien und deren multikulturelle Familie kennen. Unsere Beziehung wurde bald freundschaftlich. Ich schätze an der Deutsch-Konversationspartnerschaft besonders die Möglichkeit – anders als in Sprachkursen – die emotionale Seite der Sprache zu entdecken und auf Augenhöhe zu pflegen. Und mittlerweile haben wir gemeinsam sogar privat eine Konversationsgruppe gegründet mit sieben Frauen aus sieben Ländern.

Was können Sie mitnehmen aus dieser Möglichkeit, sich über GGG Benevol zu begegnen?

Frau Schiavon:
Von Anfang an hat mich Annettes Interesse an meiner Person sehr gefreut. Es ist für mich bereichernd, dass wir uns gegenseitig kennenlernen können, dass ich über meine Situation, neu in Basel zu sein, sprechen kann und viele meiner Fragen beantwortet werden. Und ich kann meine Kommunikation auf Deutsch verbessern. Das wiederum bedeutet, dass meine Lebensqualität hier sehr gestiegen ist. Für mich sind die Treffen mit Annette bewegend und inspirierend: Ich habe tatsächlich eine Freundin gewonnen.

Frau Bertrams:
Ich freue mich über den Kontakt mit Maila, der sonst vermutlich nicht zustande gekommen wäre. Unsere Diskussionen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der hiesigen und in anderen Kulturen sind für mich sehr interessant. Hier gibt es z. B. in der Kindererziehung eher einen Plan, was ein Kind wann können muss. Die Autonomie wird grossgeschrieben. In Brasilien wird ein eher abwartender Erziehungsstil gepflegt und geschaut, was ein Kind von sich aus lernen möchte.

Frau Bertrams, Sie engagieren sich unterdessen auch in der Organisation von «Besseres Deutsch durch Begegnung» und sind in Kontakt mit den rund 100 derzeit engagierten Freiwilligen. Was berichten Ihnen diese von Ihrem Einsatz?

Frau Bertrams:  Die Freiwilligen äussern sich überwiegend begeistert über ihre anregenden Partnerschaften. Wenn vereinzelt Probleme auftauchen, gelingt es meistens, beratend eine Lösung zu finden.

Tipps & News

Startschuss 03. April 2017: GGG Benevol neu auf Facebook!
Bald können Sie uns auf Facebook folgen und Neuigkeiten runds freiwillige Engagement in Basel entdecken.

Neue Kurse und Veranstaltungen für Vereinsvorstände und Stiftungsräte
Üben Sie Ihr Ehrenamt erst seit Kurzem aus? Oder sind Sie ein «alter Hase» und wollen Ihr Wissen auffrischen? Unser Dachverband Benevol Schweiz und die Fachstelle Vitamin B haben ihre Seminarprogramme für 2017 veröffentlicht. Zum Download: Benevol Schweiz und Vitamin B

Freiwillig ausgenutzt? Thema im «Treffpunkt» bei Radio SRF1
Die Sendung befasste sich mit der Frage, ob Freiwillige ausgenutzt werden können und wie ein Schutz davor möglich ist. Zum Nachhören

Save the date: Jahrestagung Netzwerk freiwillig.engagiert am 06. November 2017

«Hauptsache Nutzen: Was bringt Freiwilligenarbeit – und wem?» So lautet der Titel der Veranstaltung, die dieses Jahr in Bern von der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft organisiert wird. mehr

GGG Benevol
Zentrum für Freiwilligenarbeit
Marktgasse 6, CH-4051 Basel
Telefon: 061 261 74 24
info@ggg-benevol.ch
www.ggg-benevol.ch

Freiwilligenarbeit ist lebendig –
25 Jahre GGG Benevol

Guten Tag

In dieser Ausgabe rücken wir GGG Benevol selbst ins Zentrum, denn wir haben 2017 viel zu feiern: Wir können auf unser 25-jähriges Bestehen zurückblicken. Und unser eigenes Freiwilligenprojekt «Besseres Deutsch durch Begegnung» feiert seinen zehnten Geburtstag!

Heute beraten und vermitteln in unserer Geschäftsstelle an der Schifflände fünf Mitarbeitende pro Jahr über 400 interessierte Freiwillige. In unserer Online-Jobbörse sind rund 100 aktuelle Engagement-Möglichkeiten zu finden und der persönliche Kontakt zu Einsatzorganisationen und Engagierten steht auch heute noch im Zentrum.
 
Lesen Sie im Interview mit der Gründerin und ersten Geschäftsleiterin Rosmarie Schneider, wie sich unsere Organisation zu der entwickeln konnte, die sie heute ist. Ausserdem kommen Annette Bertrams und Maila Schiavon zu Wort: Seit einem Jahr treffen sie sich regelmässig, üben gemeinsam Deutsch und lernen sich und ihre jeweilige Lebenssituation immer besser kennen.

Wir freuen uns sehr, Sie anlässlich unseres Jubiläums zum Speed Dating-Event für Freiwillige einladen zu können. Melden Sie sich an und lernen Sie auf einen Streich zehn Einsatzorganisationen kennen! Gerne präsentieren wir Ihnen zudem wieder aktuelle Engagementmöglichkeiten und weiterführende Tipps.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr Team von GGG Benevol

Themen

Wie alles begann – die erste Geschäftsleiterin Rosmarie Schneider berichtet

Es lag ausserhalb der Vorstellungskraft von Rosmarie Schneider, dass GGG Benevol als Kompetenzzentrum für Freiwilligenarbeit in Basel einmal auf ihr 25-jähriges Bestehen würde zurückblicken können, als sie am 20. Januar 1992 als frisch gewählte Projektleiterin ihr Büro betrat.

Ausgerüstet mit einem Block, einem Stift, einem Schreibtisch und einem Telefon startete sie den Aufbau der Stelle. In ihrem Rucksack befanden sich eine Fülle von eigenen Erfahrungen mit freiwilligem und ehrenamtlichem Engagement – und Visionen, die sie im Vorfeld in einer Diplomarbeit herausgearbeitet hatte.

Was vor einem viertel Jahrhundert in dem grossen, spärlich möblierten Raum beim Basler Frauenverein am Heuberg (BFV) begann, hat sich zu einer festen Grösse im Sozialen Basel entwickelt.

Frau Schneider hat ihre Erfahrungen als Pionierin der ersten 16 Jahre mit uns geteilt:

Frau Schneider, Sie haben die «Geburtsstunde» von GGG Benevol miterlebt. Wie begann die Geschichte?

Ideengeber und Initiant des Ganzen war der Basler Frauenverein am Heuberg, der heute unter dem Namen «familea» wirkt. Ihm stellte sich eine Frage, die heute noch Vereine bewegt: Wie finden wir Vorstandsmitglieder? Es gibt Menschen, die uns bestimmt unterstützen würden, aber wie können wir sie erreichen? Es entstand die Idee einer Vermittlungsstelle für Freiwilligenarbeit. Gemeinsam mit der GGG Basel und der Christoph Merian Stiftung (CMS) konnte ein Trägerverein gegründet werden, der das Vorhaben für drei Jahre finanzierte.

Was waren Ihre ersten Schritte als Projektleiterin?

Zunächst stand die Entwicklung des Detailkonzepts und Leitbilds auf dem Plan. Und wir suchten einen klangvollen Namen, der im Ohr bleibt und einen Bezug zum Thema hat. Fündig wurden wir mit «BENEVOL». Inspiriert hatte uns dazu das französische Wort «bénévole», in dem sowohl das italienische «bene» mit der Bedeutung «gut», als auch «volonté», französisch für «Wille», enthalten sind. weiterlesen

Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier haben wir eine kleine Auswahl an Einsätzen für Sie.

Auf unserer Jobbörse finden Sie einen Überblick über alle derzeitigen Angebote.

Möchten Sie gemeinsam mit uns nach dem passenden Einsatz suchen? Wir beraten Sie gerne.
 

Gefestigte Senioren für Jugendwohngruppe gesucht

Eine Wohngruppe für Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren sucht zwei freundliche Personen, die in der Rolle eines Grossvaters bzw. einer Grossmutter regelmässig auf der Gruppe präsent sind.

Sind Sie +/- 60 Jahre alt und haben Freude am Umgang mit Jugendlichen? Dann könnte das Ihr Einsatz sein! Sie sind frei in der Gestaltung Ihrer Präsenzzeit und tragen keine Verantwortung im sozialpädagogischen Alltag. mehr

Bei tiergestütztem Angebot für Menschen mit Demenz mithelfen

Ihre Aufgabe ist es, den Kontakt der Bewohnenden mit der Herde Zwergschafe mit zu ermöglichen. Unter Anleitung von Fachpersonen begleiten und unterstützen Sie die Besuchenden auf dem Weg in den Garten und zurück, helfen mit, die Begegnungen mit den Tieren zu gestalten und unterstützen, wo es Ihre Hilfe im Unterhalt braucht.

Die Stiftung Hofmatt freuen sich auf Ihre Mithilfe bei diesem neuen Angebot. mehr

Mädchenkantorei sucht Chorbetreuerinnen

Sie lieben Musik und Theater, haben Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen und verfügen über Kenntnisse in Erster Hilfe? Dann sind Sie hier genau richtig.

Zwei freiwillige Mitarbeiterinnen werden gesucht, die an Konzerten, Projekten und Reisen der Mädchenkantorei Basel teilnehmen. Mit Gelassenheit und Humor meistern Sie hektische Situationen und unterstützen die Sängerinnen bei Lampenfieber, Reisekrankheit, Heimweh und Liebeskummer. mehr

Kurse & Veranstaltungen

Möchten Sie Inputs zum Thema Freiwilligenarbeit bekommen? Über Ihren Tellerrand schauen oder sich für Ihr Engagement qualifizieren?

Hier finden Sie aktuelle Angebote.


Weitere Veranstaltungstipps finden Sie laufend auf unserer Website.

Speed-Dating für Freiwillige am 03. Mai 2017

Finden Sie beim Speed-Dating eine Aufgabe, die zu Ihnen passt: Zehn Organisationen und zehn Freiwillige unterhalten sich jeweils zehn Minuten miteinander. Danach geben beide an, mit wem sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können. So entstehen Partnerschaften, die für beide Seiten fruchtbar und bereichernd sind. Melden Sie sich an! mehr

Informationsveranstaltung: Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit am 06. April 2017

Interessieren Sie sich für ein freiwilliges Engagement in der Flüchtlingsarbeit und wollen sich grundsätzlich informieren oder sind Sie bereits aktiv? Dann sind Sie bei dieser Informationsveranstaltung richtig. mehr

Interview

mit
Annette Bertrams
und Maila Schiavon


Konversationspaar bei «Besseres Deutsch durch Begegnung»

Frau Schiavon und Frau Bertrams, Sie treffen sich seit einem Jahr jede Woche im Rahmen unseres Integrationsprogramms. Wie erleben Sie Ihre Konversationspartnerschaft?

Frau Schiavon: 
Durch dieses Integrationsprogramm habe ich nicht nur die Möglichkeit, mein Deutsch zu verbessern, sondern habe auch eine gute Freundin kennengelernt. Vorher sprach ich nur kurz mit Nachbarn oder mit Angestellten im Laden. Die Begegnungen mit Annette geben mir die Gelegenheit, über anderen Themen zu reden: darüber, wie ich mich fühle, über Kindererziehung, kulturelle Unterschiede, Politik und auch Fussball!

Frau Bertrams: 
Ich lernte eine sympathische, kluge und mehrsprachige Frau aus Brasilien und deren multikulturelle Familie kennen. Unsere Beziehung wurde bald freundschaftlich. Ich schätze an der Deutsch-Konversationspartnerschaft besonders die Möglichkeit – anders als in Sprachkursen – die emotionale Seite der Sprache zu entdecken und auf Augenhöhe zu pflegen. Und mittlerweile haben wir gemeinsam sogar privat eine Konversationsgruppe gegründet mit sieben Frauen aus sieben Ländern.

Was können Sie mitnehmen aus dieser Möglichkeit, sich über GGG Benevol zu begegnen?

Frau Schiavon:
Von Anfang an hat mich Annettes Interesse an meiner Person sehr gefreut. Es ist für mich bereichernd, dass wir uns gegenseitig kennenlernen können, dass ich über meine Situation, neu in Basel zu sein, sprechen kann und viele meiner Fragen beantwortet werden. Und ich kann meine Kommunikation auf Deutsch verbessern. Das wiederum bedeutet, dass meine Lebensqualität hier sehr gestiegen ist. Für mich sind die Treffen mit Annette bewegend und inspirierend: Ich habe tatsächlich eine Freundin gewonnen.

Frau Bertrams:
Ich freue mich über den Kontakt mit Maila, der sonst vermutlich nicht zustande gekommen wäre. Unsere Diskussionen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der hiesigen und in anderen Kulturen sind für mich sehr interessant. Hier gibt es z. B. in der Kindererziehung eher einen Plan, was ein Kind wann können muss. Die Autonomie wird grossgeschrieben. In Brasilien wird ein eher abwartender Erziehungsstil gepflegt und geschaut, was ein Kind von sich aus lernen möchte.

Frau Bertrams, Sie engagieren sich unterdessen auch in der Organisation von «Besseres Deutsch durch Begegnung» und sind in Kontakt mit den rund 100 derzeit engagierten Freiwilligen. Was berichten Ihnen diese von Ihrem Einsatz?

Frau Bertrams:  Die Freiwilligen äussern sich überwiegend begeistert über ihre anregenden Partnerschaften. Wenn vereinzelt Probleme auftauchen, gelingt es meistens, beratend eine Lösung zu finden.

Tipps & News

Startschuss 03. April 2017: GGG Benevol neu auf Facebook!
Bald können Sie uns auf Facebook folgen und Neuigkeiten runds freiwillige Engagement in Basel entdecken.

Neue Kurse und Veranstaltungen für Vereinsvorstände und Stiftungsräte
Üben Sie Ihr Ehrenamt erst seit Kurzem aus? Oder sind Sie ein «alter Hase» und wollen Ihr Wissen auffrischen? Unser Dachverband Benevol Schweiz und die Fachstelle Vitamin B haben ihre Seminarprogramme für 2017 veröffentlicht. Zum Download: Benevol Schweiz und Vitamin B

Freiwillig ausgenutzt? Thema im «Treffpunkt» bei Radio SRF1
Die Sendung befasste sich mit der Frage, ob Freiwillige ausgenutzt werden können und wie ein Schutz davor möglich ist. Zum Nachhören

Save the date: Jahrestagung Netzwerk freiwillig.engagiert am 06. November 2017

«Hauptsache Nutzen: Was bringt Freiwilligenarbeit – und wem?» So lautet der Titel der Veranstaltung, die dieses Jahr in Bern von der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft organisiert wird. mehr

Newsletter November 2016

GGG Benevol
Zentrum für Freiwilligenarbeit
Marktgasse 6, CH-4051 Basel
Telefon: 061 261 74 24
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www.ggg-benevol.ch

Engagiert ohne Ende?
Gut aufhören in der Freiwilligenarbeit

Guten Tag

So häufig Abschied Nehmen in Liedern besungen wird, so wenig wird es zumeist im Alltag und in der Freiwilligenarbeit thematisiert. Dies möchten wir ändern und widmen deshalb diese Newsletter-Ausgabe dem Aufhören und gut Beenden eines Engagements. Wie halten Sie persönlich es mit Abschieden? Umgehen Sie sie möglichst unauffällig oder feiern Sie sie mit Genuss?

Nachfolgend finden Sie Denkanstösse, was Sie selbst zu einem guten Ende Ihres Freiwilligenjobs beitragen können, bevor uns Anita Müller von der Elternhilfe beider Basel von ihren Erfahrungen berichtet.

Angeregtes Lesen und einen guten Jahresausklang wünscht Ihnen
das Team von GGG Benevol

Themen

Time to say goodbye – ein Engagement gut beenden

Freiwilligeneinsätze enden unterschiedlich. Ein gemeinsamer Abschluss als Team ist möglich, wenn Sie im Rahmen eines befristeten Projekts mit anpacken. Dann gibt es ein Ziel, das gemeinsam erreicht und gefeiert werden kann.

Der Zeitpunkt des Abschieds ist hingegen offen, wenn Sie sich bei einer Organisation engagieren, die laufend auf Unterstützung angewiesen ist. Dann entscheiden Sie, wie lange Sie die übernommene Aufgabe ausführen möchten und wann es Zeit für das Ende Ihres Einsatzes ist.

Unterschiedlich ist auch, wie verbunden Sie sich mit Ihrer Organisation und den Menschen fühlen, mit denen Sie in Ihrem Einsatz zu tun haben. Dies hängt von der Intensität und Dauer der Zusammenarbeit ab, vom Mass an Identifikation mit Ihrer Aufgabe und von den persönlichen Beziehungen, die Sie geknüpft haben.

Es ist schön, an das Engagement später positiv zurück zu denken. Die Chancen hierfür steigen, wenn Sie dem Abschiedsprozess Beachtung schenken. Wenn Sie ihn nicht sang- und klanglos verstreichen lassen und mit dafür sorgen, dass Ihr Freiwilligenjob zu einem runden Ende kommt. Das Thema Abschied ist für viele von uns eine Herausforderung. Und jeder hat einen anderen Umgang damit. Gönnen Sie sich den für Sie passenden Abschluss Ihres freiwilligen Engagements! weiterlesen

Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier haben wir eine kleine Auswahl an Einsätzen für Sie.

Auf unserer Jobbörse finden Sie einen Überblick über alle derzeitigen Angebote.

Möchten Sie gemeinsam mit uns nach dem passenden Einsatz suchen? Wir beraten Sie gerne.
 

Heiligabend einmal ganz anders verbringen

Helfen Sie mit bei der bunten Internationalen Weihnachtsfeier, die auch dieses Jahr wieder in der St. Josephs-Kirche im Kleinbasel gefeiert wird!

Es werden Freiwillige fürs Kochen, Servieren, Ab- und Aufräumen gesucht. Einsätze sind am Nachmittag oder abends möglich.  mehr

Unterstützung bei graphischer Gestaltung

Der Verein Aurora ist eine Kontaktstelle für Verwitwete mit minderjährigen Kindern. Die Mitglieder erhalten zwei Mal im Jahr schriftliche Infos zum Vereinsleben und zu aktuellen Angeboten.

Für die graphische Umsetzung der Inhalte wird Unterstützung gesucht, welche die Beiträge und Fotos in Form bringt. mehr

Haben Sie Zahlenflair oder Freude am Telefonieren?

Als Freiwillige oder Freiwilliger bei GGG Steuern unterstützen Sie Menschen, die alleine mit ihrer Steuererklärung überfordert sind.

Sie arbeiten in einem netten Team entweder am Telefon bei der Terminvergabe oder direkt mit den Hilfesuchenden und erleichtern diesen ihren «Papierkrieg». mehr

Kurse & Veranstaltungen

Möchten Sie Inputs zum Thema Freiwilligenarbeit bekommen? Über Ihren Tellerrand schauen oder sich für Ihr Engagement qualifizieren?

Hier finden Sie aktuelle Angebote.


Weitere Veranstaltungstipps finden Sie laufend auf unserer Website.

Interkulturelle Kommunikation für Freiwillige, 15. November 2016

Ein Kursnachmittag für Freiwillige, die im Rahmen ihres Engagements mit Menschen aus anderen Nationen und Kulturkreisen zusammen kommen. Spontane Anmeldungen sind noch möglich! mehr

Freiwilliges Engagement in der Flüchtlingsarbeit – kompetent helfen, ab 13. Januar 2017

Das Kursangebot umfasst drei aufeinander aufbauende Nachmittage und richtet sich an Freiwillige, die bereits in der Flüchtlingsarbeit tätig sind. mehr

Freiwilligenarbeit zwischen Freiheit und Professionalisierung, 19. Januar 2017

Im ersten Fachgespräch im kommenden Jahr wird sich Prof. Dr. Georg von Schnurbein damit auseinandersetzen, wie freiwilliges Engagement zwischen dem Professionalisierungsdruck der Organisationen und der individuellen Freiheit des Einzelnen gelingend gestaltet werden kann. mehr

Zivilgesellschaftliches Engagement im Migrationsbereich: Chancen umd Herausforderungen, 16. Februar 2017

Macht es sich der Staat zu einfach, bei fehlenden Ressourcen im Zusammenhang mit der Integration von Migrantinnen und Migranten auf die Zivilgesellschaft zurückzugreifen? Was ist Staatsaufgabe? Und was sind die Beweggründe Freiwilliger, sich in diesem Bereich zu engagieren? mehr

Interview

mit Anita Müller

Geschäftsleiterin Elternhilfe beider Basel

Welche Rolle spielt Freiwilligenarbeit in Ihrer Organisation?

Die Elternhilfe gäbe es ohne Freiwillige nicht. Es arbeiten derzeit 15 Familienbegleiterinnen bei uns. Sie unterstützen jeweils eine Familie in einer Überlastungs- oder Krisensituation. Zudem wird der Verein von einem engagierten ehrenamtlichen Vorstand geführt. Dieser achtet auf die Ausrichtung unseres Angebots an die aktuellen Erfordernisse und kümmert sich um die Finanzierung.

Und welche Bedeutung hat bei Ihnen das Thema Abschied?

Die Begleitung einer Familie ist auf circa anderthalb Jahre begrenzt. Die Themen Anfang und Ende gehören dadurch klar zum Arbeitsalltag dazu. Unsere Freiwilligen gestalten mit «ihrer» jeweiligen Familie das Ende der gemeinsamen Zeit. Wenn der Abschluss einer Begleitung näher rückt, beginnt das schrittweise Lösen der Beziehung, die die Familienmitglieder und ihre Begleiterin geknüpft haben.

Ein fester Bestandteil davon ist das Abschlussgespräch, bei dem ich als Koordinatorin mit dabei bin. Auch das Feiern kommt nicht zu kurz: Beim Abschiedsbesuch wird zum Beispiel gemeinsam gebacken und Zvieri gegessen oder auch ein Ausflug unternommen.

Wie gestalten Sie mit Ihren Freiwilligen das Ende ihres Engagements?

Für die Freiwilligen ist der Abschluss einer Begleitung eine Zäsur: Sie entscheiden, ob sie in einer neuen Familie weiter für uns tätig sein, ob sie eine Pause machen oder ihr Engagement ganz beenden möchten. Bei Letzterem nehmen wir uns auch hier Zeit für den Abschied.

Mir ist wichtig, dass Freiwillige beim Ende ihres Engagements noch einmal Wertschätzung für das bekommen, was sie geleistet haben. Ich führe ein Gespräch mit der Engagierten, in dem wir Rückschau halten. Es gibt den Abschied innerhalb der Supervisionsgruppe, welcher in Absprache mit der Freiwilligen individuell gestaltet werden kann. Und vonseiten unseres Vereins überreiche ich zum Abschluss Blumen und ein Abschiedgeschenk sowie das Dossier Freiwillig Engagiert als schriftliche Bestätigung des geleisteten Einsatzes. Hier sieht die Freiwillige auch, wie viele Stunden sie uns insgesamt geschenkt hat.

Als Vereinsmitglieder bleiben unsere ehemaligen Freiwilligen häufig mit uns verbunden, kommen zur jährlichen Mitgliederversammlung oder zu einer Weiterbildung, zu der ich Interessierte weiterhin einlade.

Tipps & News

Einladung zum Internationalen Tag der Freiwilligen am 05.12.2016
Auch dieses Jahr lädt der Kanton Basel-Stadt Freiwillige zum Dankesanlass ins Foyer des Theaters Basel. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! mehr

Bereits 21 Geflüchtete finden ein Zuhause in Basler Gastfamilien
Ein toller Erfolg für die seit einem knappen Jahr bestehende «GGG Kontaktstelle Gastfamillien für Flüchtlinge»! Möchten Sie sich informieren, wie auch Sie Gastgeberin oder Gastgeber werden können? Die Projektleitung freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme. mehr

Vor wem ziehen Sie in diesem Jahr den Hut?
Kennen Sie jemand, der sich auf bemerkenswerte Art und Weise engagiert? Und dessen freiwillige Leistung ein spezielles Dankeschön verdient? So können Sie einen «schappo Pin» verschicken: mehr

GGG Benevol
Zentrum für Freiwilligenarbeit
Marktgasse 6, CH-4051 Basel
Telefon: 061 261 74 24
info@ggg-benevol.ch
www.ggg-benevol.ch

Engagiert ohne Ende?
Gut aufhören in der Freiwilligenarbeit

Guten Tag

So häufig Abschied Nehmen in Liedern besungen wird, so wenig wird es zumeist im Alltag und in der Freiwilligenarbeit thematisiert. Dies möchten wir ändern und widmen deshalb diese Newsletter-Ausgabe dem Aufhören und gut Beenden eines Engagements. Wie halten Sie persönlich es mit Abschieden? Umgehen Sie sie möglichst unauffällig oder feiern Sie sie mit Genuss?

Nachfolgend finden Sie Denkanstösse, was Sie selbst zu einem guten Ende Ihres Freiwilligenjobs beitragen können, bevor uns Anita Müller von der Elternhilfe beider Basel von ihren Erfahrungen berichtet.

Angeregtes Lesen und einen guten Jahresausklang wünscht Ihnen
das Team von GGG Benevol

Themen

Time to say goodbye – ein Engagement gut beenden

Freiwilligeneinsätze enden unterschiedlich. Ein gemeinsamer Abschluss als Team ist möglich, wenn Sie im Rahmen eines befristeten Projekts mit anpacken. Dann gibt es ein Ziel, das gemeinsam erreicht und gefeiert werden kann.

Der Zeitpunkt des Abschieds ist hingegen offen, wenn Sie sich bei einer Organisation engagieren, die laufend auf Unterstützung angewiesen ist. Dann entscheiden Sie, wie lange Sie die übernommene Aufgabe ausführen möchten und wann es Zeit für das Ende Ihres Einsatzes ist.

Unterschiedlich ist auch, wie verbunden Sie sich mit Ihrer Organisation und den Menschen fühlen, mit denen Sie in Ihrem Einsatz zu tun haben. Dies hängt von der Intensität und Dauer der Zusammenarbeit ab, vom Mass an Identifikation mit Ihrer Aufgabe und von den persönlichen Beziehungen, die Sie geknüpft haben.

Es ist schön, an das Engagement später positiv zurück zu denken. Die Chancen hierfür steigen, wenn Sie dem Abschiedsprozess Beachtung schenken. Wenn Sie ihn nicht sang- und klanglos verstreichen lassen und mit dafür sorgen, dass Ihr Freiwilligenjob zu einem runden Ende kommt. Das Thema Abschied ist für viele von uns eine Herausforderung. Und jeder hat einen anderen Umgang damit. Gönnen Sie sich den für Sie passenden Abschluss Ihres freiwilligen Engagements! weiterlesen

Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier haben wir eine kleine Auswahl an Einsätzen für Sie.

Auf unserer Jobbörse finden Sie einen Überblick über alle derzeitigen Angebote.

Möchten Sie gemeinsam mit uns nach dem passenden Einsatz suchen? Wir beraten Sie gerne.
 

Heiligabend einmal ganz anders verbringen

Helfen Sie mit bei der bunten Internationalen Weihnachtsfeier, die auch dieses Jahr wieder in der St. Josephs-Kirche im Kleinbasel gefeiert wird!

Es werden Freiwillige fürs Kochen, Servieren, Ab- und Aufräumen gesucht. Einsätze sind am Nachmittag oder abends möglich.  mehr

Unterstützung bei graphischer Gestaltung

Der Verein Aurora ist eine Kontaktstelle für Verwitwete mit minderjährigen Kindern. Die Mitglieder erhalten zwei Mal im Jahr schriftliche Infos zum Vereinsleben und zu aktuellen Angeboten.

Für die graphische Umsetzung der Inhalte wird Unterstützung gesucht, welche die Beiträge und Fotos in Form bringt. mehr

Haben Sie Zahlenflair oder Freude am Telefonieren?

Als Freiwillige oder Freiwilliger bei GGG Steuern unterstützen Sie Menschen, die alleine mit ihrer Steuererklärung überfordert sind.

Sie arbeiten in einem netten Team entweder am Telefon bei der Terminvergabe oder direkt mit den Hilfesuchenden und erleichtern diesen ihren «Papierkrieg». mehr

Kurse & Veranstaltungen

Möchten Sie Inputs zum Thema Freiwilligenarbeit bekommen? Über Ihren Tellerrand schauen oder sich für Ihr Engagement qualifizieren?

Hier finden Sie aktuelle Angebote.


Weitere Veranstaltungstipps finden Sie laufend auf unserer Website.

Interkulturelle Kommunikation für Freiwillige, 15. November 2016

Ein Kursnachmittag für Freiwillige, die im Rahmen ihres Engagements mit Menschen aus anderen Nationen und Kulturkreisen zusammen kommen. Spontane Anmeldungen sind noch möglich! mehr

Freiwilliges Engagement in der Flüchtlingsarbeit – kompetent helfen, ab 13. Januar 2017

Das Kursangebot umfasst drei aufeinander aufbauende Nachmittage und richtet sich an Freiwillige, die bereits in der Flüchtlingsarbeit tätig sind. mehr

Freiwilligenarbeit zwischen Freiheit und Professionalisierung, 19. Januar 2017

Im ersten Fachgespräch im kommenden Jahr wird sich Prof. Dr. Georg von Schnurbein damit auseinandersetzen, wie freiwilliges Engagement zwischen dem Professionalisierungsdruck der Organisationen und der individuellen Freiheit des Einzelnen gelingend gestaltet werden kann. mehr

Zivilgesellschaftliches Engagement im Migrationsbereich: Chancen umd Herausforderungen, 16. Februar 2017

Macht es sich der Staat zu einfach, bei fehlenden Ressourcen im Zusammenhang mit der Integration von Migrantinnen und Migranten auf die Zivilgesellschaft zurückzugreifen? Was ist Staatsaufgabe? Und was sind die Beweggründe Freiwilliger, sich in diesem Bereich zu engagieren? mehr

Interview

mit Anita Müller

Geschäftsleiterin Elternhilfe beider Basel

Welche Rolle spielt Freiwilligenarbeit in Ihrer Organisation?

Die Elternhilfe gäbe es ohne Freiwillige nicht. Es arbeiten derzeit 15 Familienbegleiterinnen bei uns. Sie unterstützen jeweils eine Familie in einer Überlastungs- oder Krisensituation. Zudem wird der Verein von einem engagierten ehrenamtlichen Vorstand geführt. Dieser achtet auf die Ausrichtung unseres Angebots an die aktuellen Erfordernisse und kümmert sich um die Finanzierung.

Und welche Bedeutung hat bei Ihnen das Thema Abschied?

Die Begleitung einer Familie ist auf circa anderthalb Jahre begrenzt. Die Themen Anfang und Ende gehören dadurch klar zum Arbeitsalltag dazu. Unsere Freiwilligen gestalten mit «ihrer» jeweiligen Familie das Ende der gemeinsamen Zeit. Wenn der Abschluss einer Begleitung näher rückt, beginnt das schrittweise Lösen der Beziehung, die die Familienmitglieder und ihre Begleiterin geknüpft haben.

Ein fester Bestandteil davon ist das Abschlussgespräch, bei dem ich als Koordinatorin mit dabei bin. Auch das Feiern kommt nicht zu kurz: Beim Abschiedsbesuch wird zum Beispiel gemeinsam gebacken und Zvieri gegessen oder auch ein Ausflug unternommen.

Wie gestalten Sie mit Ihren Freiwilligen das Ende ihres Engagements?

Für die Freiwilligen ist der Abschluss einer Begleitung eine Zäsur: Sie entscheiden, ob sie in einer neuen Familie weiter für uns tätig sein, ob sie eine Pause machen oder ihr Engagement ganz beenden möchten. Bei Letzterem nehmen wir uns auch hier Zeit für den Abschied.

Mir ist wichtig, dass Freiwillige beim Ende ihres Engagements noch einmal Wertschätzung für das bekommen, was sie geleistet haben. Ich führe ein Gespräch mit der Engagierten, in dem wir Rückschau halten. Es gibt den Abschied innerhalb der Supervisionsgruppe, welcher in Absprache mit der Freiwilligen individuell gestaltet werden kann. Und vonseiten unseres Vereins überreiche ich zum Abschluss Blumen und ein Abschiedgeschenk sowie das Dossier Freiwillig Engagiert als schriftliche Bestätigung des geleisteten Einsatzes. Hier sieht die Freiwillige auch, wie viele Stunden sie uns insgesamt geschenkt hat.

Als Vereinsmitglieder bleiben unsere ehemaligen Freiwilligen häufig mit uns verbunden, kommen zur jährlichen Mitgliederversammlung oder zu einer Weiterbildung, zu der ich Interessierte weiterhin einlade.

Tipps & News

Einladung zum Internationalen Tag der Freiwilligen am 05.12.2016
Auch dieses Jahr lädt der Kanton Basel-Stadt Freiwillige zum Dankesanlass ins Foyer des Theaters Basel. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! mehr

Bereits 21 Geflüchtete finden ein Zuhause in Basler Gastfamilien
Ein toller Erfolg für die seit einem knappen Jahr bestehende «GGG Kontaktstelle Gastfamillien für Flüchtlinge»! Möchten Sie sich informieren, wie auch Sie Gastgeberin oder Gastgeber werden können? Die Projektleitung freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme. mehr

Vor wem ziehen Sie in diesem Jahr den Hut?
Kennen Sie jemand, der sich auf bemerkenswerte Art und Weise engagiert? Und dessen freiwillige Leistung ein spezielles Dankeschön verdient? So können Sie einen «schappo Pin» verschicken: mehr

Newsletter Juni 2016

GGG Benevol
Zentrum für Freiwilligenarbeit
Marktgasse 6, CH-4051 Basel
Telefon: 061 261 74 24
info@ggg-benevol.ch
www.ggg-benevol.ch

Freiwillige und Angestellte
– ein gutes Team?

Guten Tag

Ob im Freiwilligendienst eines Spitals, als Besucherin in einem Alterszentrum oder als Lesepate in einer Schule viele Freiwillige engagieren sich in Organisationen, in denen wesentliche Aufgaben von angestelltem Personal übernommen werden.

Oft läuft die Kooperation zwischen Freiwilligen und bezahltem Personal rund und der Einsatz ist für alle Seiten bereichernd. Es kann aber auch zu Spannungen und unbefriedigenden Situationen kommen. Wo können die Hintergründe liegen, wenn es harzt? Welche Reibungspunkte gibt es zwischen bezahlten und unbezahlten Mitarbeitenden? Und wie kann es gelingen, Hand in Hand zu arbeiten? Brigitte Moritz und Rolf Schärer vom Bürgerspital Basel geben uns Einblicke in ihre Erfahrungen.

Ausserdem erwarten Sie wie immer Hinweise und Infos rund ums freiwillige Engagement in Basel und diesmal auch in den Bergen!

Einen schönen Sommer und viel Spass beim Lesen wünscht Ihnen
das Team von GGG Benevol

Themen

Im Gespräch

mit
Brigitte Moritz
und Rolf Schärer

Bürgerspital Basel

Frau Moritz, zunächst eine Frage an Sie als Freiwilligenkoordinatorin des Bürgerspital Basel:
Sind Freiwillige und Angestellte ein Dreamteam?


Die Kooperation von Profis und Freiwilligen birgt Herausforderungen. Und ein Dreamteam braucht Zeit zum Entstehen. Wir haben über die letzten Jahre hinweg wichtige Leitplanken gelegt, so dass wir auf einem guten Weg sind.
 
Angefangen haben wir ganz klein im Wohnhaus Austrasse mit einzelnen Patenschaften für die Bewohnerinnen und Bewohner mit einer Behinderung. Wir haben im Mitarbeitendenteam ein Konzept entwickelt, wie wir Freiwillige einbeziehen können. Das hat Kreise gezogen: Mittlerweile arbeiten in vielen Bereichen des Bürgerspitals Engagierte mit und seit diesem Jahr steht das Gesamtkonzept für den Einsatz von Freiwilligen in allen unseren Geschäftsfeldern.
 
Ob sich in den einzelnen Einrichtungen eine fruchtbare Kooperation entwickelt, ist unterschiedlich. Gute Chancen bestehen, wenn die Profis sich die Zusammenarbeit mit Freiwilligen wünschen und dabei das besondere Potential von Freiwilligen schätzen. Wenn Teams Freiwillige vor allem als Entlastung für ihre eigenen Aufgaben sehen, sieht die Prognose hingegen nicht so günstig aus.
 
Hier ist von meiner Seite Aufklärungsarbeit gefragt. Es geht zunächst darum, die Mitarbeitenden über Freiwilligenarbeit und die Unterschiede zur bezahlten Arbeit zu informieren. Nachfolgend entwickeln wir gemeinsam, welche Aufgaben Freiwillige übernehmen können. Diese Klärungen tragen Früchte und es hat sich auch hier oft ein gutes Miteinander entfaltet.
 
Es war ein wichtiger Schritt, dass sich das Bürgerspital früh entschlossen hat, die Koordination der Freiwilligen professionell zu verankern. So haben sowohl die Freiwilligen als auch die Angestellten eine Anlaufstelle, die auf eine gute Kooperation hinwirken kann.
 
Herr Schärer, Sie sind Ansprechspartner für Freiwillige im Wohnhaus Austrasse:
Worin liegt der Gewinn, wenn Freiwillige und Angestellte zusammenarbeiten?


Wir sind ein Team von zehn Teilzeitkräften und vier Freiwilligen. Diese sind mit ihrer Sicht von Aussen, mit ihrem anderen Zugang und ihrer Flexibilität für uns Profis ein grosser Gewinn.

Auch unsere Bewohnerinnen und Bewohner sind begeistert: Das Beziehungsangebot unserer Freiwilligen findet auf einer anderen Ebene statt als unsere professionelle Begleitung. Und bringt deshalb eine ganz andere Qualität mit ein. Das geniessen unsere Bewohner sehr.
 
Unsere Freiwilligen wiederum schätzen, dass sie als fester Bestandteil des Teams gesehen werden, Impulse einbringen können und auch bei unseren Anlässen und Gruppenausflügen mit an Bord sind.

Wo sehen Sie Reibungspunkte in der Zusammenarbeit?

Es ist eine Herausforderung, dass wir als Organisation ganz anders ticken als die Freiwilligen: Wir haben sehr klare Strukturen und Rahmenbedingungen, müssen effizient arbeiten, festgelegte Abläufe einhalten. Die Ausgangslage für die Freiwilligen ist eine andere: Sie bringen sich und ihr Herz mit ein, wollen frei sein und in ihrem Engagement auch ihre Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Diese beiden Aspekte zusammen zu bringen, ist schon eine Herausforderung.

Reibungspunkte entstehen vor allem dann, wenn die Aufgaben von Profis und Freiwilligen nicht klar unterschieden werden. Natürlich gibt es in der Realität Überschneidungen und auch einen Graubereich, in dem Tätigkeiten von beiden übernommen werden könnten. Dann ist ein offener Dialog wichtig.

Welche Tipps haben Sie für Freiwillige, die mit Angestellten kooperieren?

Bevor es zu einer konkreten Zusammenarbeit kommt, sollte ich mich als Freiwilliger fragen, welcher Einsatz tatsächlich zu mir passt: Bin ich bereit, innerhalb einer Organisation tätig zu sein und mich in deren Rahmen zu bewegen? Sind die Freiräume, die ich mir wünsche gegeben? Sich beim Engagement auf vorgegebene Strukturen einzulassen, ist in der Tat nicht jedermanns Sache. Es macht Sinn, hier ehrlich zu sich zu sein: Nur wenn der Einsatz zu meiner Motivation und Persönlichkeit passt, bekomme ich auch das zurück, was ich suche.

Machen Sie sich klar, dass das Tempo von Angestellten und Freiwilligen unterschiedlich ist und auch sein darf. Und versuchen Sie es nicht persönlich zu nehmen, wenn Angestellte im Schwung des Erledigens auch einmal wenig Aufmerksamkeit für Sie haben. Bestehen Sie darauf, dass es eine feste und gut erreichbare Ansprechperson für Sie gibt. Dies hilft, wenn sich im Arbeitsalltag wenig Raum für spontanen Austausch ergibt.

Wie in jeder Zusammenarbeit ist es sehr wichtig, dass Sie Fragen stellen und Situationen ansprechen, wenn etwas unklar ist. Und einen Konflikt auch mit angehen, wenn er auftauchen sollte.

Vielen Dank für das Gespräch!

Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier haben wir eine kleine Auswahl an Einsätzen für Sie.

Auf unserer Jobbörse finden Sie einen Überblick über alle derzeitigen Angebote.

Möchten Sie gemeinsam mit uns nach dem passenden Einsatz suchen? Wir beraten Sie gerne.
 

Sommerferien für Kinder mitgestalten

Sind Sie unternehmungslustig, haben Spass am Kontakt mit jungen Menschen und in den Sommerferien etwas Zeit zu verschenken? Das Ferienpass-Betreuerteam freut sich über Ihre Unterstützung: Sie betreuen Aktionen mit und ermöglichen so daheim gebliebenen Kindern und Jugendlichen einen erlebnisreichen Ferientag. mehr

Einsatz für begeisterte Wanderer

Wenn Sie gerne in der Natur unterwegs sind und den Kontakt zu verschiedensten Menschen schätzen, dann könnte dies Ihr Einsatz sein: Der Verein Wanderwege beider Basel freut sich über Zuwachs im Team der Wanderleiterinnen und -leiter. Sie führen mindestens zwei Wanderungen pro Jahr und können gerne Ihre Ideen einbringen! mehr

Schenken Sie einem Kind
unbeschwerte Zeit

Als Pate oder Patin verbringen Sie regelmässig Zeit mit einem Kind psychisch belasteter oder erkrankter Eltern. Sie binden es in Ihren Lebensalltag mit ein und ermöglichen ihm unbeschwerte Stunden. Mit der Zeit werden Sie ein stabiler und vertrauensvoller Bezugspunkt des Kindes, tragen zu seiner Entwicklung bei und sind somit auch eine Entlastung für die Eltern. Eine Patenschaft kann eine Einzelpersonen, ein Paar oder eine Familie übernehmen. mehr

Kurse & Veranstaltungen

Möchten Sie Inputs zum Thema Freiwilligenarbeit bekommen? Über Ihren Tellerrand schauen oder sich für Ihr Engagement qualifizieren?

Hier finden Sie aktuelle Angebote.

Einführungskurs «Besseres Deutsch durch Begegnung», 20. August 2016

Hier erfahren Sie, wie Sie sich bei unserem Integrationsprogramm engagieren können. Sie vertiefen ihr Wissen im Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen und erhalten praktische Tipps für Ihren Freiwilligeneinsatz. mehr

«Marktplatz 55+, Information, Begegnung, Austausch», 01. Oktober 2016

Am Internationalen Tag des Alters findet in der Markthalle Basel ein Forum der Begegnung und des Informationsaustausches zwischen den Generationen statt. Verschiedene Organisationen – darunter auch wir von GGG Benevol – präsentieren ihre Ideen und Projekte für ein aktives Engagement älterer Menschen. Schauen Sie vorbei! mehr

Tipps & News

Teamzuwachs bei GGG Benevol
Wir freuen uns, Ihnen mit Nathalie Maurer und Nila Mahendrarajah zwei neue Mitarbeiterinnen vorstellen zu können. Sie unterstützen uns in der Beratung von Freiwilligen und in der Projektarbeit. Ausserdem gehört die GGG Kontaktstelle Gastfamilien für Flüchtlinge mit der neuen Projektleiterin Bettina Alis nun zu uns und bereichert unser Team. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

Einladung zum GGG Tag auf dem Rümelinsplatz am 11. Juni 2016
Bereits zum 5. Mal lädt die GGG Basel zum GGG Tag ein. Wie gewohnt erwartet Sie von 13.30 bis 23 Uhr ein abwechslungsreiches Programm für Gross und Klein. Schauen Sie vorbei! mehr

Haben Sie Lust auf einen Sommereinsatz in den Bergen?
Hier zwei Tipps für Sie:


Anpacken bei einer Schweizer Bergbauernfamilie
Der Caritas-Bergeinsatz vermittelt Ihnen einen Freiwilligeneinsatz in einer Schweizer Bergbauernfamilie. Sie unterstützen die Familie in der arbeitsintensiven Sommerzeit und packen dort mit an, wo Hilfe nötig ist. mehr

Auszeit im Bergwald: Nichts für Langschläfer!
Beim Bergwaldprojekt pflegen, erhalten und schützen Sie den Wald und die Kulturlandschaft im Berggebiet. Sie helfen in einer Gruppe von mindestens zehn Freiwilligen und werden von erfahrenen Projektleitenden und vom lokalen Forstdienst betreut. mehr 

GGG Benevol
Zentrum für Freiwilligenarbeit
Marktgasse 6, CH-4051 Basel
Telefon: 061 261 74 24
info@ggg-benevol.ch
www.ggg-benevol.ch

Freiwillige und Angestellte
– ein gutes Team?

Guten Tag

Ob im Freiwilligendienst eines Spitals, als Besucherin in einem Alterszentrum oder als Lesepate in einer Schule viele Freiwillige engagieren sich in Organisationen, in denen wesentliche Aufgaben von angestelltem Personal übernommen werden.

Oft läuft die Kooperation zwischen Freiwilligen und bezahltem Personal rund und der Einsatz ist für alle Seiten bereichernd. Es kann aber auch zu Spannungen und unbefriedigenden Situationen kommen. Wo können die Hintergründe liegen, wenn es harzt? Welche Reibungspunkte gibt es zwischen bezahlten und unbezahlten Mitarbeitenden? Und wie kann es gelingen, Hand in Hand zu arbeiten? Brigitte Moritz und Rolf Schärer vom Bürgerspital Basel geben uns Einblicke in ihre Erfahrungen.

Ausserdem erwarten Sie wie immer Hinweise und Infos rund ums freiwillige Engagement in Basel und diesmal auch in den Bergen!

Einen schönen Sommer und viel Spass beim Lesen wünscht Ihnen
das Team von GGG Benevol

Themen

Im Gespräch

mit
Brigitte Moritz
und Rolf Schärer

Bürgerspital Basel

Frau Moritz, zunächst eine Frage an Sie als Freiwilligenkoordinatorin des Bürgerspital Basel:
Sind Freiwillige und Angestellte ein Dreamteam?


Die Kooperation von Profis und Freiwilligen birgt Herausforderungen. Und ein Dreamteam braucht Zeit zum Entstehen. Wir haben über die letzten Jahre hinweg wichtige Leitplanken gelegt, so dass wir auf einem guten Weg sind.
 
Angefangen haben wir ganz klein im Wohnhaus Austrasse mit einzelnen Patenschaften für die Bewohnerinnen und Bewohner mit einer Behinderung. Wir haben im Mitarbeitendenteam ein Konzept entwickelt, wie wir Freiwillige einbeziehen können. Das hat Kreise gezogen: Mittlerweile arbeiten in vielen Bereichen des Bürgerspitals Engagierte mit und seit diesem Jahr steht das Gesamtkonzept für den Einsatz von Freiwilligen in allen unseren Geschäftsfeldern.
 
Ob sich in den einzelnen Einrichtungen eine fruchtbare Kooperation entwickelt, ist unterschiedlich. Gute Chancen bestehen, wenn die Profis sich die Zusammenarbeit mit Freiwilligen wünschen und dabei das besondere Potential von Freiwilligen schätzen. Wenn Teams Freiwillige vor allem als Entlastung für ihre eigenen Aufgaben sehen, sieht die Prognose hingegen nicht so günstig aus.
 
Hier ist von meiner Seite Aufklärungsarbeit gefragt. Es geht zunächst darum, die Mitarbeitenden über Freiwilligenarbeit und die Unterschiede zur bezahlten Arbeit zu informieren. Nachfolgend entwickeln wir gemeinsam, welche Aufgaben Freiwillige übernehmen können. Diese Klärungen tragen Früchte und es hat sich auch hier oft ein gutes Miteinander entfaltet.
 
Es war ein wichtiger Schritt, dass sich das Bürgerspital früh entschlossen hat, die Koordination der Freiwilligen professionell zu verankern. So haben sowohl die Freiwilligen als auch die Angestellten eine Anlaufstelle, die auf eine gute Kooperation hinwirken kann.
 
Herr Schärer, Sie sind Ansprechspartner für Freiwillige im Wohnhaus Austrasse:
Worin liegt der Gewinn, wenn Freiwillige und Angestellte zusammenarbeiten?


Wir sind ein Team von zehn Teilzeitkräften und vier Freiwilligen. Diese sind mit ihrer Sicht von Aussen, mit ihrem anderen Zugang und ihrer Flexibilität für uns Profis ein grosser Gewinn.

Auch unsere Bewohnerinnen und Bewohner sind begeistert: Das Beziehungsangebot unserer Freiwilligen findet auf einer anderen Ebene statt als unsere professionelle Begleitung. Und bringt deshalb eine ganz andere Qualität mit ein. Das geniessen unsere Bewohner sehr.
 
Unsere Freiwilligen wiederum schätzen, dass sie als fester Bestandteil des Teams gesehen werden, Impulse einbringen können und auch bei unseren Anlässen und Gruppenausflügen mit an Bord sind.

Wo sehen Sie Reibungspunkte in der Zusammenarbeit?

Es ist eine Herausforderung, dass wir als Organisation ganz anders ticken als die Freiwilligen: Wir haben sehr klare Strukturen und Rahmenbedingungen, müssen effizient arbeiten, festgelegte Abläufe einhalten. Die Ausgangslage für die Freiwilligen ist eine andere: Sie bringen sich und ihr Herz mit ein, wollen frei sein und in ihrem Engagement auch ihre Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Diese beiden Aspekte zusammen zu bringen, ist schon eine Herausforderung.

Reibungspunkte entstehen vor allem dann, wenn die Aufgaben von Profis und Freiwilligen nicht klar unterschieden werden. Natürlich gibt es in der Realität Überschneidungen und auch einen Graubereich, in dem Tätigkeiten von beiden übernommen werden könnten. Dann ist ein offener Dialog wichtig.

Welche Tipps haben Sie für Freiwillige, die mit Angestellten kooperieren?

Bevor es zu einer konkreten Zusammenarbeit kommt, sollte ich mich als Freiwilliger fragen, welcher Einsatz tatsächlich zu mir passt: Bin ich bereit, innerhalb einer Organisation tätig zu sein und mich in deren Rahmen zu bewegen? Sind die Freiräume, die ich mir wünsche gegeben? Sich beim Engagement auf vorgegebene Strukturen einzulassen, ist in der Tat nicht jedermanns Sache. Es macht Sinn, hier ehrlich zu sich zu sein: Nur wenn der Einsatz zu meiner Motivation und Persönlichkeit passt, bekomme ich auch das zurück, was ich suche.

Machen Sie sich klar, dass das Tempo von Angestellten und Freiwilligen unterschiedlich ist und auch sein darf. Und versuchen Sie es nicht persönlich zu nehmen, wenn Angestellte im Schwung des Erledigens auch einmal wenig Aufmerksamkeit für Sie haben. Bestehen Sie darauf, dass es eine feste und gut erreichbare Ansprechperson für Sie gibt. Dies hilft, wenn sich im Arbeitsalltag wenig Raum für spontanen Austausch ergibt.

Wie in jeder Zusammenarbeit ist es sehr wichtig, dass Sie Fragen stellen und Situationen ansprechen, wenn etwas unklar ist. Und einen Konflikt auch mit angehen, wenn er auftauchen sollte.

Vielen Dank für das Gespräch!

Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier haben wir eine kleine Auswahl an Einsätzen für Sie.

Auf unserer Jobbörse finden Sie einen Überblick über alle derzeitigen Angebote.

Möchten Sie gemeinsam mit uns nach dem passenden Einsatz suchen? Wir beraten Sie gerne.
 

Sommerferien für Kinder mitgestalten

Sind Sie unternehmungslustig, haben Spass am Kontakt mit jungen Menschen und in den Sommerferien etwas Zeit zu verschenken? Das Ferienpass-Betreuerteam freut sich über Ihre Unterstützung: Sie betreuen Aktionen mit und ermöglichen so daheim gebliebenen Kindern und Jugendlichen einen erlebnisreichen Ferientag. mehr

Einsatz für begeisterte Wanderer

Wenn Sie gerne in der Natur unterwegs sind und den Kontakt zu verschiedensten Menschen schätzen, dann könnte dies Ihr Einsatz sein: Der Verein Wanderwege beider Basel freut sich über Zuwachs im Team der Wanderleiterinnen und -leiter. Sie führen mindestens zwei Wanderungen pro Jahr und können gerne Ihre Ideen einbringen! mehr

Schenken Sie einem Kind
unbeschwerte Zeit

Als Pate oder Patin verbringen Sie regelmässig Zeit mit einem Kind psychisch belasteter oder erkrankter Eltern. Sie binden es in Ihren Lebensalltag mit ein und ermöglichen ihm unbeschwerte Stunden. Mit der Zeit werden Sie ein stabiler und vertrauensvoller Bezugspunkt des Kindes, tragen zu seiner Entwicklung bei und sind somit auch eine Entlastung für die Eltern. Eine Patenschaft kann eine Einzelpersonen, ein Paar oder eine Familie übernehmen. mehr

Kurse & Veranstaltungen

Möchten Sie Inputs zum Thema Freiwilligenarbeit bekommen? Über Ihren Tellerrand schauen oder sich für Ihr Engagement qualifizieren?

Hier finden Sie aktuelle Angebote.

Einführungskurs «Besseres Deutsch durch Begegnung», 20. August 2016

Hier erfahren Sie, wie Sie sich bei unserem Integrationsprogramm engagieren können. Sie vertiefen ihr Wissen im Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen und erhalten praktische Tipps für Ihren Freiwilligeneinsatz. mehr

«Marktplatz 55+, Information, Begegnung, Austausch», 01. Oktober 2016

Am Internationalen Tag des Alters findet in der Markthalle Basel ein Forum der Begegnung und des Informationsaustausches zwischen den Generationen statt. Verschiedene Organisationen – darunter auch wir von GGG Benevol – präsentieren ihre Ideen und Projekte für ein aktives Engagement älterer Menschen. Schauen Sie vorbei! mehr

Tipps & News

Teamzuwachs bei GGG Benevol
Wir freuen uns, Ihnen mit Nathalie Maurer und Nila Mahendrarajah zwei neue Mitarbeiterinnen vorstellen zu können. Sie unterstützen uns in der Beratung von Freiwilligen und in der Projektarbeit. Ausserdem gehört die GGG Kontaktstelle Gastfamilien für Flüchtlinge mit der neuen Projektleiterin Bettina Alis nun zu uns und bereichert unser Team. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

Einladung zum GGG Tag auf dem Rümelinsplatz am 11. Juni 2016
Bereits zum 5. Mal lädt die GGG Basel zum GGG Tag ein. Wie gewohnt erwartet Sie von 13.30 bis 23 Uhr ein abwechslungsreiches Programm für Gross und Klein. Schauen Sie vorbei! mehr

Haben Sie Lust auf einen Sommereinsatz in den Bergen?
Hier zwei Tipps für Sie:


Anpacken bei einer Schweizer Bergbauernfamilie
Der Caritas-Bergeinsatz vermittelt Ihnen einen Freiwilligeneinsatz in einer Schweizer Bergbauernfamilie. Sie unterstützen die Familie in der arbeitsintensiven Sommerzeit und packen dort mit an, wo Hilfe nötig ist. mehr

Auszeit im Bergwald: Nichts für Langschläfer!
Beim Bergwaldprojekt pflegen, erhalten und schützen Sie den Wald und die Kulturlandschaft im Berggebiet. Sie helfen in einer Gruppe von mindestens zehn Freiwilligen und werden von erfahrenen Projektleitenden und vom lokalen Forstdienst betreut. mehr 

Newsletter Februar 2016

GGG Benevol
Zentrum für Freiwilligenarbeit
Marktgasse 6, CH-4051 Basel
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www.ggg-benevol.ch

Titelbild

Flüchtlingen helfen –
Basel engagiert sich

Guten Tag

Seit letztem Herbst erreichen uns viele Angebote und Anfragen von Menschen, die sich für Flüchtlinge engagieren möchten. Sie sind berührt von den Bildern, der Berichterstattung und den Schicksalen der Geflüchteten, die versuchen, Europa zu erreichen.

Was kann der Einzelne tun? Wie und wo kann man einsteigen und sich beteiligen? Wie gross ist der tatsächliche Hilfebedarf hier vor Ort? Und: Was hat sich dank der enormen Hilfsbereitschaft in den letzten Monaten in Basel entwickeln können?

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen
das Team von GGG Benevol

Themen

Flüchtlingssituation auf der Welt – wie hilft Basel?

Die Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft hat auch Basel erreicht. Angesichts der prekären Situation auf den Fluchtrouten, in den Herkunfts- und Aufnahmeländern wollen Menschen aus allen Bevölkerungsschichten etwas beitragen: Nothilfe leisten, Essen verteilen, Kleiderspenden abgeben oder einem Flüchtlingskind zumindest ein paar unbeschwerte Stunden ermöglichen. Die Ideen der Hilfsbereiten sind vielfältig.

Anlaufschwierigkeiten für Engagierte   

Motiviert durch die erschreckenden Bilder in den Medien entschieden sich viele Menschen bereits im Herbst, etwas beitragen zu wollen. Doch sie stiessen erst einmal auf Stolpersteine: Da die Flüchtlingszahlen in Basel nach wie vor nur moderat steigen, stand akute Nothilfe nicht auf der Agenda der hier tätigen Hilfsorganisationen.

Diese sahen sich daher einer völlig neuen Situation gegenüber: Vor allem zu Beginn konnten sie die enorme Hilfsbereitschaft, die an sie herangetragen wurde, nicht vollständig aufgreifen und nutzen. Für die Organisationen, die enttäuschte Hilfswillige abweisen mussten, eine unangenehme Situation. Und für die Hilfswilligen frustrierend und oft nur schwer verständlich.

Hilfsbereitschaft fördert die Integration von Zugezogenen

Wie stellt sich die Situation in der Stadt heute dar?

Die anhaltend grosse Engagementbereitschaft erweist sich als Chance für die Integration von Zuzügern. Denn durch den Kontakt mit der hiesigen Bevölkerung funktioniert Integration am besten. So haben Einrichtungen, die schon lange im Flüchtlingsbereich tätig sind, in den letzten Monaten Ideen entwickelt, wie sie die Hilfe der engagierten Bevölkerung für die Erfüllung ihrer Aufgaben stärker einbeziehen können. weiterlesen

Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier finden Sie eine kleine Auswahl an Einsätzen rund ums Thema Integration.

Auf unserer Jobbörse finden Sie einen Überblick über aktuelle Angebote auch in anderen Bereichen.

Möchten Sie mit uns nach dem passenden Einsatz suchen? Wir beraten Sie gerne.
 

Leitung einer Beratungsstelle für Asyl und Integration

Der Vorstand der Freiplatzaktion Basel sucht Verstärkung.
Sind Sie Fachperson im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Fundraising, Rechtsberatung oder im Gesundheits- oder Sozialwesen? Und sind Sie bereit, Verantwortung zu übernehmen und aktiv bei einer Organisationsentwicklung mitzuwirken?

Ein engagiertes Vorstandsteam freut sich auf Sie! mehr

Unterstützung bei der Kinderbetreuung
 

Möchten Sie einmal pro Woche an einem Vor- oder Nachmittag mit Kindern aus verschiedenen Herkunftsländern spielen, basteln, Geschichten erzählen oder singen? Und ihnen währenddessen ermöglichen, etwas Deutsch zu lernen?

Die Ausbildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten sucht Freiwillige. mehr

Freiwilliges Engagement bei «Besseres Deutsch durch Begegnung»

In unserem Freiwilligenprojekt vermitteln wir Begegnungen mit Menschen aus anderen Kulturen, die gerne mit Ihnen ihr Deutsch für den Alltag verbessern möchten.

Haben Sie Lust, sich einmal pro Woche mit einer fremdsprachigen Person zur Deutsch-Konversation zu treffen? mehr

Kurse

Kurse & Veranstaltungen

Möchten Sie Inputs zum Thema Freiwilligenarbeit bekommen? Über Ihren Tellerrand schauen oder sich für Ihr Engagement qualifizieren?

Hier finden Sie aktuelle Angebote.

Freiwilliges Engagement in der Schweiz:
Aktuelle Zahlen und Befunde, 03. März 2016

Im Fachgespräch wird Prof. Dr. Markus Freitag vom druckfrisch erschienenen Freiwilligen-Monitor berichten. Erstmalig wird freiwilliges Engagement im Internet analysiert. Ausserdem wird die Situation junger Erwachsener und Menschen mit Migrationshintergrund näher untersucht. mehr

Flüchtlinge und Asylsuchende, 16. März 2016

Am Infoabend der Reformierte Kirchgemeinde Kleinbasel hören Sie Erfahrungsberichte und erhalten Informationen aus der praktischen Hilfe für Flüchtlinge. Sie können sich vernetzen und Projekte kennenlernen. mehr

Freiwilligenarbeit – (k)eine Frage des Alters und der Generationenzugehörigkeit?, 14. April 2016

Ist Freiwilligenarbeit nur etwas für Senioren? Wird es Freiwilligenarbeit auch im Alter bald nicht mehr geben, weil die neuen Alten nur ihre Selbstverwirklichung im Visier haben? Prof. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello informiert über Forschungsergebnisse und zeigt Perspektiven auf. mehr

Interview

mit Simone Skelton


Projektmanagerin Koordinationsstelle Freiwillige für Flüchtlinge Basel

Die Flüchtlingssituation beschäftigt mich und ich überlege, mich freiwillig zu engagieren.
Wie kann ich vorgehen?


Über aktuelle Veranstaltungen, an denen man teilnehmen kann, wird auf der Website informiert. Zusätzlich gibt es zur Orientierung eine Liste mit bestehenden Initiativen in Basel-Stadt.

Wer gezielt einen Asylsuchenden oder Flüchtling in Basel bei der Integration unterstützen will, kann sein konkretes Hilfsangebot bei uns hinterlegen. Die Sozialarbeitenden der Abteilung Migration bei der Sozialhilfe können dies einsehen. Bisher sind bei uns beispielsweise Angebote, bei der Wohnungs- oder Arbeitssuche zu helfen, gemeinsam Sport zu machen oder Deutsch beizubringen registriert. Wenn das Angebot zum Bedarf eines Flüchtlings passt, vermittelt die Sozialhilfe den Kontakt.

Ideal ist es auch, wenn Sie einen Freundeskreis haben oder Mitglied in einem Verein sind, in dem Offenheit besteht, einen oder mehrere Geflüchtete zu integrieren. Dieses Angebot kann direkt bei uns deponiert werden. Wir leiten es dann weiter.

Grundsätzlich ist es Aufgabe der Koordinationsstelle, Synergien zu nutzen und neue Ideen mit bestehenden Strukturen zu verbinden. Wenn eine Gruppe oder Einzelperson also eine Aktion plant oder ein Angebot entwickeln möchte, sollte sie sich bei uns melden.

Was sollte ich bedenken, wenn ich bei der Integration von Flüchtlingen helfen möchte?

Für Sie sollte klar sein, dass der Kontakt auf Augenhöhe zentral ist. Der Mensch, der als Asylsuchender oder Flüchtling in Basel angekommen ist, hat viel durchgemacht und erlebt. Und weiss viel. Auch, was für ihn selbst gut ist. Man muss seine Würde achten. Es ist ausserdem nicht so, dass er nur der Hilfeempfangende ist und Sie nur die gebende Person. Sie bekommen auch viel. Und Sie sollten etwas Geduld und einen längeren Atem mitbringen und auch bereit sein, Ihre Erwartungen anzupassen.

Wichtig ist auch, dass Sie sich über die Lebensbedingungen informieren, in denen Ihr Gegenüber steckt. Hierzu ist es notwendig, dass Sie grundsätzlich wissen, wie das Asylwesen in der Schweiz aufgebaut ist und die aktuelle Lage mitbeobachten. Nur so können Sie die Lebenssituation mit den damit verbundenen Wünschen und Problemen nachvollziehen.

Womit kann ich etwas beitragen, wenn ich wenig Zeit habe?

Auf unserer Website veröffentlichen wir eine Agenda und weisen auf Anlässe, Veranstaltungen und Möglichkeiten für kurzfristige und einmalige Hilfe hin. Es lohnt sich, unsere Seite regelmässig anzuschauen, da noch vieles im Aufbau ist und immer wieder Neues dazu kommt. 

Schliesslich können wir im Alltag alle einen wichtigen Beitrag leisten, indem wir Migrantinnen und Migranten offen und interessiert begegnen und so allen Beteiligten eine persönliche Erfahrung ermöglichen. Eine kleine Geste und bewusste Haltung hat einen grossen Effekt bei den Menschen, die hier Fuss fassen wollen!


Link zur Koordinationsstelle

Tipps & News

Leben als ZuzügerIn in der Schweiz: Probleme, Wünsche und Eindrücke
Zum Thema „Alltag in der Schweiz?“ veranstaltet die Organisation „sur le pont“ am 06. März 2016 einen Infoanlass. mehr

Theo Kull bleibt dran.
Eindrückliches Portrait eines Freiwilligen, der einen Flüchtlingsjungen unterstützt. Erschienen in der ZEIT. mehr

Fakten statt Vorurteile – Raten Sie mit!

Das Online-Quiz des Vereins Vivre Ensemble will vorgefassten Meinungen zum Schweizer Asylwesen mit Fakten entgegentreten. mehr

GGG Benevol
Zentrum für Freiwilligenarbeit
Marktgasse 6, CH-4051 Basel
Telefon: 061 261 74 24
info@ggg-benevol.ch
www.ggg-benevol.ch

Titelbild

Flüchtlingen helfen –
Basel engagiert sich

Guten Tag

Seit letztem Herbst erreichen uns viele Angebote und Anfragen von Menschen, die sich für Flüchtlinge engagieren möchten. Sie sind berührt von den Bildern, der Berichterstattung und den Schicksalen der Geflüchteten, die versuchen, Europa zu erreichen.

Was kann der Einzelne tun? Wie und wo kann man einsteigen und sich beteiligen? Wie gross ist der tatsächliche Hilfebedarf hier vor Ort? Und: Was hat sich dank der enormen Hilfsbereitschaft in den letzten Monaten in Basel entwickeln können?

Eine anregende Lektüre wünscht Ihnen
das Team von GGG Benevol

Themen

Flüchtlingssituation auf der Welt – wie hilft Basel?

Die Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft hat auch Basel erreicht. Angesichts der prekären Situation auf den Fluchtrouten, in den Herkunfts- und Aufnahmeländern wollen Menschen aus allen Bevölkerungsschichten etwas beitragen: Nothilfe leisten, Essen verteilen, Kleiderspenden abgeben oder einem Flüchtlingskind zumindest ein paar unbeschwerte Stunden ermöglichen. Die Ideen der Hilfsbereiten sind vielfältig.

Anlaufschwierigkeiten für Engagierte   

Motiviert durch die erschreckenden Bilder in den Medien entschieden sich viele Menschen bereits im Herbst, etwas beitragen zu wollen. Doch sie stiessen erst einmal auf Stolpersteine: Da die Flüchtlingszahlen in Basel nach wie vor nur moderat steigen, stand akute Nothilfe nicht auf der Agenda der hier tätigen Hilfsorganisationen.

Diese sahen sich daher einer völlig neuen Situation gegenüber: Vor allem zu Beginn konnten sie die enorme Hilfsbereitschaft, die an sie herangetragen wurde, nicht vollständig aufgreifen und nutzen. Für die Organisationen, die enttäuschte Hilfswillige abweisen mussten, eine unangenehme Situation. Und für die Hilfswilligen frustrierend und oft nur schwer verständlich.

Hilfsbereitschaft fördert die Integration von Zugezogenen

Wie stellt sich die Situation in der Stadt heute dar?

Die anhaltend grosse Engagementbereitschaft erweist sich als Chance für die Integration von Zuzügern. Denn durch den Kontakt mit der hiesigen Bevölkerung funktioniert Integration am besten. So haben Einrichtungen, die schon lange im Flüchtlingsbereich tätig sind, in den letzten Monaten Ideen entwickelt, wie sie die Hilfe der engagierten Bevölkerung für die Erfüllung ihrer Aufgaben stärker einbeziehen können. weiterlesen

Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier finden Sie eine kleine Auswahl an Einsätzen rund ums Thema Integration.

Auf unserer Jobbörse finden Sie einen Überblick über aktuelle Angebote auch in anderen Bereichen.

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Leitung einer Beratungsstelle für Asyl und Integration

Der Vorstand der Freiplatzaktion Basel sucht Verstärkung.
Sind Sie Fachperson im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Fundraising, Rechtsberatung oder im Gesundheits- oder Sozialwesen? Und sind Sie bereit, Verantwortung zu übernehmen und aktiv bei einer Organisationsentwicklung mitzuwirken?

Ein engagiertes Vorstandsteam freut sich auf Sie! mehr

Unterstützung bei der Kinderbetreuung
 

Möchten Sie einmal pro Woche an einem Vor- oder Nachmittag mit Kindern aus verschiedenen Herkunftsländern spielen, basteln, Geschichten erzählen oder singen? Und ihnen währenddessen ermöglichen, etwas Deutsch zu lernen?

Die Ausbildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten sucht Freiwillige. mehr

Freiwilliges Engagement bei «Besseres Deutsch durch Begegnung»

In unserem Freiwilligenprojekt vermitteln wir Begegnungen mit Menschen aus anderen Kulturen, die gerne mit Ihnen ihr Deutsch für den Alltag verbessern möchten.

Haben Sie Lust, sich einmal pro Woche mit einer fremdsprachigen Person zur Deutsch-Konversation zu treffen? mehr

Kurse

Kurse & Veranstaltungen

Möchten Sie Inputs zum Thema Freiwilligenarbeit bekommen? Über Ihren Tellerrand schauen oder sich für Ihr Engagement qualifizieren?

Hier finden Sie aktuelle Angebote.

Freiwilliges Engagement in der Schweiz:
Aktuelle Zahlen und Befunde, 03. März 2016

Im Fachgespräch wird Prof. Dr. Markus Freitag vom druckfrisch erschienenen Freiwilligen-Monitor berichten. Erstmalig wird freiwilliges Engagement im Internet analysiert. Ausserdem wird die Situation junger Erwachsener und Menschen mit Migrationshintergrund näher untersucht. mehr

Flüchtlinge und Asylsuchende, 16. März 2016

Am Infoabend der Reformierte Kirchgemeinde Kleinbasel hören Sie Erfahrungsberichte und erhalten Informationen aus der praktischen Hilfe für Flüchtlinge. Sie können sich vernetzen und Projekte kennenlernen. mehr

Freiwilligenarbeit – (k)eine Frage des Alters und der Generationenzugehörigkeit?, 14. April 2016

Ist Freiwilligenarbeit nur etwas für Senioren? Wird es Freiwilligenarbeit auch im Alter bald nicht mehr geben, weil die neuen Alten nur ihre Selbstverwirklichung im Visier haben? Prof. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello informiert über Forschungsergebnisse und zeigt Perspektiven auf. mehr

Interview

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Projektmanagerin Koordinationsstelle Freiwillige für Flüchtlinge Basel

Die Flüchtlingssituation beschäftigt mich und ich überlege, mich freiwillig zu engagieren.
Wie kann ich vorgehen?


Über aktuelle Veranstaltungen, an denen man teilnehmen kann, wird auf der Website informiert. Zusätzlich gibt es zur Orientierung eine Liste mit bestehenden Initiativen in Basel-Stadt.

Wer gezielt einen Asylsuchenden oder Flüchtling in Basel bei der Integration unterstützen will, kann sein konkretes Hilfsangebot bei uns hinterlegen. Die Sozialarbeitenden der Abteilung Migration bei der Sozialhilfe können dies einsehen. Bisher sind bei uns beispielsweise Angebote, bei der Wohnungs- oder Arbeitssuche zu helfen, gemeinsam Sport zu machen oder Deutsch beizubringen registriert. Wenn das Angebot zum Bedarf eines Flüchtlings passt, vermittelt die Sozialhilfe den Kontakt.

Ideal ist es auch, wenn Sie einen Freundeskreis haben oder Mitglied in einem Verein sind, in dem Offenheit besteht, einen oder mehrere Geflüchtete zu integrieren. Dieses Angebot kann direkt bei uns deponiert werden. Wir leiten es dann weiter.

Grundsätzlich ist es Aufgabe der Koordinationsstelle, Synergien zu nutzen und neue Ideen mit bestehenden Strukturen zu verbinden. Wenn eine Gruppe oder Einzelperson also eine Aktion plant oder ein Angebot entwickeln möchte, sollte sie sich bei uns melden.

Was sollte ich bedenken, wenn ich bei der Integration von Flüchtlingen helfen möchte?

Für Sie sollte klar sein, dass der Kontakt auf Augenhöhe zentral ist. Der Mensch, der als Asylsuchender oder Flüchtling in Basel angekommen ist, hat viel durchgemacht und erlebt. Und weiss viel. Auch, was für ihn selbst gut ist. Man muss seine Würde achten. Es ist ausserdem nicht so, dass er nur der Hilfeempfangende ist und Sie nur die gebende Person. Sie bekommen auch viel. Und Sie sollten etwas Geduld und einen längeren Atem mitbringen und auch bereit sein, Ihre Erwartungen anzupassen.

Wichtig ist auch, dass Sie sich über die Lebensbedingungen informieren, in denen Ihr Gegenüber steckt. Hierzu ist es notwendig, dass Sie grundsätzlich wissen, wie das Asylwesen in der Schweiz aufgebaut ist und die aktuelle Lage mitbeobachten. Nur so können Sie die Lebenssituation mit den damit verbundenen Wünschen und Problemen nachvollziehen.

Womit kann ich etwas beitragen, wenn ich wenig Zeit habe?

Auf unserer Website veröffentlichen wir eine Agenda und weisen auf Anlässe, Veranstaltungen und Möglichkeiten für kurzfristige und einmalige Hilfe hin. Es lohnt sich, unsere Seite regelmässig anzuschauen, da noch vieles im Aufbau ist und immer wieder Neues dazu kommt. 

Schliesslich können wir im Alltag alle einen wichtigen Beitrag leisten, indem wir Migrantinnen und Migranten offen und interessiert begegnen und so allen Beteiligten eine persönliche Erfahrung ermöglichen. Eine kleine Geste und bewusste Haltung hat einen grossen Effekt bei den Menschen, die hier Fuss fassen wollen!


Link zur Koordinationsstelle

Tipps & News

Leben als ZuzügerIn in der Schweiz: Probleme, Wünsche und Eindrücke
Zum Thema „Alltag in der Schweiz?“ veranstaltet die Organisation „sur le pont“ am 06. März 2016 einen Infoanlass. mehr

Theo Kull bleibt dran.
Eindrückliches Portrait eines Freiwilligen, der einen Flüchtlingsjungen unterstützt. Erschienen in der ZEIT. mehr

Fakten statt Vorurteile – Raten Sie mit!

Das Online-Quiz des Vereins Vivre Ensemble will vorgefassten Meinungen zum Schweizer Asylwesen mit Fakten entgegentreten. mehr

Newsletter März 2015

GGG Benevol
Zentrum für Freiwilligenarbeit
Marktgasse 6, CH-4051 Basel
Telefon: 061 261 74 24
info@ggg-benevol.ch
www.ggg-benevol.ch

Titelbild

Je nach Gusto - Welcher Freiwilligeneinsatz passt zu mir?

Guten Tag

Urlaub am Strand oder Wandern in den Alpen? Erdbeereis oder Stracciatella?
Aus Unterschiedlichem auszuwählen ist Alltag für uns. Ob aus dem Bauch heraus oder mithilfe des Kopfes – wir treffen Entscheidungen. Dies sollten Sie auch, wenn Sie sich für einen Freiwilligeneinsatz interessieren. Denn hier sind die Geschmäcker und Neigungen sehr verschieden und die Möglichkeiten vielfältig. Wie finden Sie das für Sie passende Engagement? Worauf kommt es bei Ihrer Entscheidung an?

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen
das Team von GGG Benevol
 

Themen

Das Engagement Ihres Geschmacks finden

Freiwilligenarbeit soll Spass machen.

Vielleicht nicht in jeder einzelnen Minute, aber grundsätzlich und über weite Strecken. Denn Sie spenden Ihre Zeit aus freien Stücken. Was jedem einzelnen Engagierten Freude bereitet, ist jedoch sehr unterschiedlich.

Es gibt vier Aspekte, die für Ihre Zufriedenheit in der Freiwilligenarbeit entscheidend sind:
 

  • Passt der Einsatz zu Ihrer Motivation und bekommen Sie das zurück, was Sie sich erhofft haben?

  • Fügt sich der Zeitaufwand gut in Ihr Leben ein?
  • Liegt Ihnen die konkrete Aufgabe und haben Sie Spass an dem, was zu tun ist?
  • Ist der Arbeitsort und das -klima Ihnen angenehm?
     
Sie können zu allen Punkten begeistert «Ja» sagen? Das ist ideal. Zwei oder drei der Fragen sollten Sie auf jeden Fall zustimmen können. Dann haben Sie den Freiwilligenjob Ihres Geschmacks gefunden!

Auch wenn Sie bereits aktiv sind, lohnt es sich, Ihren Einsatz mithilfe der vier Fragen zu überprüfen. Suchen Sie das Gespräch mit Ihrer Organisation, wenn Sie irgendwo der Schuh drückt. Vielleicht lässt sich etwas verändern?

Herzlich, Julia Mikus

Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier finden Sie eine kleine Auswahl an Einsätzen.

Unsere Jobbörse bietet Ihnen einen Überblick über alle aktuellen Angebote.

Möchten Sie gemeinsam mit uns nach dem passenden Einsatz suchen? Wir beraten Sie gerne.
 

Unterstützung für die Leitung des «Kreativ-Ateliers» gesucht

Neu startet im Kultur- und Begegnungszentrum Union ein Treff für Menschen unterschiedlicher Herkunft, welche Lust haben, zu werken und mit verschiedenen Materialien zu gestalten.

Sind Sie gerne kreativ und möchten Sie mithelfen, dass auch andere ihre Ideen umsetzen können?  mehr

Gotte oder Götti beim Patenschaftsprojekt «mit mir»

Caritas beider Basel sucht Menschen, die einem Kind aus einer momentan belasteten Familie Zeit und Aufmerksamkeit schenken.

Sie treffen sich ein oder zwei Mal monatlich mit Ihrem Patenkind, unternehmen etwas, reden, spielen … und haben beide Spass dabei!  mehr

Vor der Fasnacht ist nach der Fasnacht:
Koordinieren von Freiwilligen

Im Museum der Kulturen wird neu in Kooperation mit dem Verein Basler Fasnachts-Welt eine Dauer-Ausstellung über die Basler Fasnacht gezeigt. Engagierte Helfende ermöglichen, dass die Ausstellung der Öffentlichkeit zu festen Zeiten zugänglich ist.

Fürs Koordinieren und Planen der Einsatzzeiten der vielen Freiwilligen wird ein Organisationstalent gesucht.  mehr

Verein Basler Fasnachts-Welt
Kurse

Kurse & Veranstaltungen

Möchten Sie Ihren Horizont erweitern oder sich für Ihr Engagement qualifizieren?
Hier finden Sie aktuelle Angebote.

Einsatzorganisationen sind oft bereit, Kurskosten für ihre Freiwilligen zu übernehmen. Fragen Sie Ihre Kontaktperson!

Tätigsein jenseits der Erwerbsarbeit, 16. April 2015

Der Arbeits- und Organisationspsychologe Prof. em. Dr. Theo Wehner geht im Fachgespräch auf Motive und Nutzen der Freiwilligenarbeit ein. Welche Bezüge zur Lohnarbeit drängen sich auf?  mehr

Menschen begleiten bei Krankheit, Trauer und Sterben, ab 17. April 2015

Der siebentägige Kurs bietet praxisnahe Grundlagen zum Umgang mit Kranken und Sterbenden. Die Module sind auch einzeln buchbar.  mehr

Erfolgreich oder katastrophal?, 15. Juni 2015

Der Vortrag der Fachstelle «Vitamin B» in Zürich gibt Impulse für eine gute Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichen Vorständen und angestellten Geschäftsführenden.  mehr

Interview

mit Monica Kilchherr


Freiwillige Mitarbeiterin
im Cartoonmuseum Basel

Interviewbild

Wie kamen Sie dazu, einen Teil Ihrer Zeit für Freiwilligenarbeit zu spenden?

Ich ging in Frühpension, um meine Mutter zu pflegen. Als sie kurz darauf starb, stand ich vor zwei Alternativen: Entweder nichts zu tun - mit der Gefahr, depressiv zu werden. Oder mir etwas zu suchen, wo ich unter Leute komme und gebraucht werde. Meine Tochter empfahl mir, mich an GGG Benevol zu wenden.

Welche Kriterien waren Ihnen bei der Auswahl Ihres Einsatzes wichtig? 

Im Gespräch mit GGG Benevol wurde mir klar, dass es für mich um mehr geht, als bloss ein paar Stunden in der Woche beschäftigt zu sein.

Ich wollte meine Erfahrungen und Kompetenzen einbringen und Bestätigung bekommen. Viele Jahre habe ich in einer verantwortungsvollen Position im Verkauf gearbeitet. Deshalb kam für mich nur ein Einsatz infrage, bei dem ich selbständig sein kann. Ich wollte mich an einem Ort engagieren, wo Leben um mich herum ist und ich Kundenkontakt habe.

Meine Beraterin schlug mir daraufhin die Mitarbeit im Museumsshop und -empfang des Cartoonmuseums Basel vor.

Warum haben Sie sich schliesslich für Ihr aktuelles Engagement entschieden?

Ich war im ersten Moment überrascht über den Vorschlag meiner Beraterin. An die Möglichkeit, in einem Museum freiwillig mitzuhelfen, hatte ich nie gedacht. Dass ich mich für eine Aufgabe im Kulturbereich eignen könnte, war auch eine völlig neue Idee. Aber die Herausforderung klang passend und interessant. Deshalb meldete ich mich am nächsten Tag bei der Museumsleiterin.
Im Gespräch vor Ort war für mich schnell klar: Das ist es! Und ich habe meine Entscheidung bisher keine Sekunde bereut. Ich arbeite in einem netten Team und man traut mir etwas zu. Zudem kann ich nebenbei das tun, was ich gerne mache: Menschen freundlich willkommen heissen.

Tipps & News

Neu: Checkliste für Freiwillige
Die wichtigsten Hinweise und Infos für Ihr freiwilliges Engagement. mehr

Welcher Engagementtyp sind Sie?
Machen Sie den Online-Test der Caritas. mehr

GGG Benevol
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Telefon: 061 261 74 24
info@ggg-benevol.ch
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Je nach Gusto - Welcher Freiwilligeneinsatz passt zu mir?

Guten Tag

Urlaub am Strand oder Wandern in den Alpen? Erdbeereis oder Stracciatella?
Aus Unterschiedlichem auszuwählen ist Alltag für uns. Ob aus dem Bauch heraus oder mithilfe des Kopfes – wir treffen Entscheidungen. Dies sollten Sie auch, wenn Sie sich für einen Freiwilligeneinsatz interessieren. Denn hier sind die Geschmäcker und Neigungen sehr verschieden und die Möglichkeiten vielfältig. Wie finden Sie das für Sie passende Engagement? Worauf kommt es bei Ihrer Entscheidung an?

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen
das Team von GGG Benevol
 

Themen

Das Engagement Ihres Geschmacks finden

Freiwilligenarbeit soll Spass machen.

Vielleicht nicht in jeder einzelnen Minute, aber grundsätzlich und über weite Strecken. Denn Sie spenden Ihre Zeit aus freien Stücken. Was jedem einzelnen Engagierten Freude bereitet, ist jedoch sehr unterschiedlich.

Es gibt vier Aspekte, die für Ihre Zufriedenheit in der Freiwilligenarbeit entscheidend sind:
 

  • Passt der Einsatz zu Ihrer Motivation und bekommen Sie das zurück, was Sie sich erhofft haben?

  • Fügt sich der Zeitaufwand gut in Ihr Leben ein?
  • Liegt Ihnen die konkrete Aufgabe und haben Sie Spass an dem, was zu tun ist?
  • Ist der Arbeitsort und das -klima Ihnen angenehm?
     
Sie können zu allen Punkten begeistert «Ja» sagen? Das ist ideal. Zwei oder drei der Fragen sollten Sie auf jeden Fall zustimmen können. Dann haben Sie den Freiwilligenjob Ihres Geschmacks gefunden!

Auch wenn Sie bereits aktiv sind, lohnt es sich, Ihren Einsatz mithilfe der vier Fragen zu überprüfen. Suchen Sie das Gespräch mit Ihrer Organisation, wenn Sie irgendwo der Schuh drückt. Vielleicht lässt sich etwas verändern?

Herzlich, Julia Mikus

Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier finden Sie eine kleine Auswahl an Einsätzen.

Unsere Jobbörse bietet Ihnen einen Überblick über alle aktuellen Angebote.

Möchten Sie gemeinsam mit uns nach dem passenden Einsatz suchen? Wir beraten Sie gerne.
 

Unterstützung für die Leitung des «Kreativ-Ateliers» gesucht

Neu startet im Kultur- und Begegnungszentrum Union ein Treff für Menschen unterschiedlicher Herkunft, welche Lust haben, zu werken und mit verschiedenen Materialien zu gestalten.

Sind Sie gerne kreativ und möchten Sie mithelfen, dass auch andere ihre Ideen umsetzen können?  mehr

Gotte oder Götti beim Patenschaftsprojekt «mit mir»

Caritas beider Basel sucht Menschen, die einem Kind aus einer momentan belasteten Familie Zeit und Aufmerksamkeit schenken.

Sie treffen sich ein oder zwei Mal monatlich mit Ihrem Patenkind, unternehmen etwas, reden, spielen … und haben beide Spass dabei!  mehr

Vor der Fasnacht ist nach der Fasnacht:
Koordinieren von Freiwilligen