GGG Benevol
Zentrum für Freiwilligenarbeit
Marktgasse 6, CH-4051 Basel
Telefon: 061 261 74 24
info@ggg-benevol.ch
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Freiwilligenarbeit ist lebendig –
25 Jahre GGG Benevol

Guten Tag

In dieser Ausgabe rücken wir GGG Benevol selbst ins Zentrum, denn wir haben 2017 viel zu feiern: Wir können auf unser 25-jähriges Bestehen zurückblicken. Und unser eigenes Freiwilligenprojekt «Besseres Deutsch durch Begegnung» feiert seinen zehnten Geburtstag!

Heute beraten und vermitteln in unserer Geschäftsstelle an der Schifflände fünf Mitarbeitende pro Jahr über 400 interessierte Freiwillige. In unserer Online-Jobbörse sind rund 100 aktuelle Engagement-Möglichkeiten zu finden und der persönliche Kontakt zu Einsatzorganisationen und Engagierten steht auch heute noch im Zentrum.
 
Lesen Sie im Interview mit der Gründerin und ersten Geschäftsleiterin Rosmarie Schneider, wie sich unsere Organisation zu der entwickeln konnte, die sie heute ist. Ausserdem kommen Annette Bertrams und Maila Schiavon zu Wort: Seit einem Jahr treffen sie sich regelmässig, üben gemeinsam Deutsch und lernen sich und ihre jeweilige Lebenssituation immer besser kennen.

Wir freuen uns sehr, Sie anlässlich unseres Jubiläums zum Speed Dating-Event für Freiwillige einladen zu können. Melden Sie sich an und lernen Sie auf einen Streich zehn Einsatzorganisationen kennen! Gerne präsentieren wir Ihnen zudem wieder aktuelle Engagementmöglichkeiten und weiterführende Tipps.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr Team von GGG Benevol

Themen

Wie alles begann – die erste Geschäftsleiterin Rosmarie Schneider berichtet

Es lag ausserhalb der Vorstellungskraft von Rosmarie Schneider, dass GGG Benevol als Kompetenzzentrum für Freiwilligenarbeit in Basel einmal auf ihr 25-jähriges Bestehen würde zurückblicken können, als sie am 20. Januar 1992 als frisch gewählte Projektleiterin ihr Büro betrat.

Ausgerüstet mit einem Block, einem Stift, einem Schreibtisch und einem Telefon startete sie den Aufbau der Stelle. In ihrem Rucksack befanden sich eine Fülle von eigenen Erfahrungen mit freiwilligem und ehrenamtlichem Engagement – und Visionen, die sie im Vorfeld in einer Diplomarbeit herausgearbeitet hatte.

Was vor einem viertel Jahrhundert in dem grossen, spärlich möblierten Raum beim Basler Frauenverein am Heuberg (BFV) begann, hat sich zu einer festen Grösse im Sozialen Basel entwickelt.

Frau Schneider hat ihre Erfahrungen als Pionierin der ersten 16 Jahre mit uns geteilt:

Frau Schneider, Sie haben die «Geburtsstunde» von GGG Benevol miterlebt. Wie begann die Geschichte?

Ideengeber und Initiant des Ganzen war der Basler Frauenverein am Heuberg, der heute unter dem Namen «familea» wirkt. Ihm stellte sich eine Frage, die heute noch Vereine bewegt: Wie finden wir Vorstandsmitglieder? Es gibt Menschen, die uns bestimmt unterstützen würden, aber wie können wir sie erreichen? Es entstand die Idee einer Vermittlungsstelle für Freiwilligenarbeit. Gemeinsam mit der GGG Basel und der Christoph Merian Stiftung (CMS) konnte ein Trägerverein gegründet werden, der das Vorhaben für drei Jahre finanzierte.

Was waren Ihre ersten Schritte als Projektleiterin?

Zunächst stand die Entwicklung des Detailkonzepts und Leitbilds auf dem Plan. Und wir suchten einen klangvollen Namen, der im Ohr bleibt und einen Bezug zum Thema hat. Fündig wurden wir mit «BENEVOL». Inspiriert hatte uns dazu das französische Wort «bénévole», in dem sowohl das italienische «bene» mit der Bedeutung «gut», als auch «volonté», französisch für «Wille», enthalten sind. weiterlesen

Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier haben wir eine kleine Auswahl an Einsätzen für Sie.

Auf unserer Jobbörse finden Sie einen Überblick über alle derzeitigen Angebote.

Möchten Sie gemeinsam mit uns nach dem passenden Einsatz suchen? Wir beraten Sie gerne.
 

Gefestigte Senioren für Jugendwohngruppe gesucht

Eine Wohngruppe für Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren sucht zwei freundliche Personen, die in der Rolle eines Grossvaters bzw. einer Grossmutter regelmässig auf der Gruppe präsent sind.

Sind Sie +/- 60 Jahre alt und haben Freude am Umgang mit Jugendlichen? Dann könnte das Ihr Einsatz sein! Sie sind frei in der Gestaltung Ihrer Präsenzzeit und tragen keine Verantwortung im sozialpädagogischen Alltag. mehr

Bei tiergestütztem Angebot für Menschen mit Demenz mithelfen

Ihre Aufgabe ist es, den Kontakt der Bewohnenden mit der Herde Zwergschafe mit zu ermöglichen. Unter Anleitung von Fachpersonen begleiten und unterstützen Sie die Besuchenden auf dem Weg in den Garten und zurück, helfen mit, die Begegnungen mit den Tieren zu gestalten und unterstützen, wo es Ihre Hilfe im Unterhalt braucht.

Die Stiftung Hofmatt freuen sich auf Ihre Mithilfe bei diesem neuen Angebot. mehr

Mädchenkantorei sucht Chorbetreuerinnen

Sie lieben Musik und Theater, haben Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen und verfügen über Kenntnisse in Erster Hilfe? Dann sind Sie hier genau richtig.

Zwei freiwillige Mitarbeiterinnen werden gesucht, die an Konzerten, Projekten und Reisen der Mädchenkantorei Basel teilnehmen. Mit Gelassenheit und Humor meistern Sie hektische Situationen und unterstützen die Sängerinnen bei Lampenfieber, Reisekrankheit, Heimweh und Liebeskummer. mehr

Kurse & Veranstaltungen

Möchten Sie Inputs zum Thema Freiwilligenarbeit bekommen? Über Ihren Tellerrand schauen oder sich für Ihr Engagement qualifizieren?

Hier finden Sie aktuelle Angebote.


Weitere Veranstaltungstipps finden Sie laufend auf unserer Website.

Speed-Dating für Freiwillige am 03. Mai 2017

Finden Sie beim Speed-Dating eine Aufgabe, die zu Ihnen passt: Zehn Organisationen und zehn Freiwillige unterhalten sich jeweils zehn Minuten miteinander. Danach geben beide an, mit wem sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können. So entstehen Partnerschaften, die für beide Seiten fruchtbar und bereichernd sind. Melden Sie sich an! mehr

Informationsveranstaltung: Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit am 06. April 2017

Interessieren Sie sich für ein freiwilliges Engagement in der Flüchtlingsarbeit und wollen sich grundsätzlich informieren oder sind Sie bereits aktiv? Dann sind Sie bei dieser Informationsveranstaltung richtig. mehr

Interview

mit
Annette Bertrams
und Maila Schiavon


Konversationspaar bei «Besseres Deutsch durch Begegnung»

Frau Schiavon und Frau Bertrams, Sie treffen sich seit einem Jahr jede Woche im Rahmen unseres Integrationsprogramms. Wie erleben Sie Ihre Konversationspartnerschaft?

Frau Schiavon: 
Durch dieses Integrationsprogramm habe ich nicht nur die Möglichkeit, mein Deutsch zu verbessern, sondern habe auch eine gute Freundin kennengelernt. Vorher sprach ich nur kurz mit Nachbarn oder mit Angestellten im Laden. Die Begegnungen mit Annette geben mir die Gelegenheit, über anderen Themen zu reden: darüber, wie ich mich fühle, über Kindererziehung, kulturelle Unterschiede, Politik und auch Fussball!

Frau Bertrams: 
Ich lernte eine sympathische, kluge und mehrsprachige Frau aus Brasilien und deren multikulturelle Familie kennen. Unsere Beziehung wurde bald freundschaftlich. Ich schätze an der Deutsch-Konversationspartnerschaft besonders die Möglichkeit – anders als in Sprachkursen – die emotionale Seite der Sprache zu entdecken und auf Augenhöhe zu pflegen. Und mittlerweile haben wir gemeinsam sogar privat eine Konversationsgruppe gegründet mit sieben Frauen aus sieben Ländern.

Was können Sie mitnehmen aus dieser Möglichkeit, sich über GGG Benevol zu begegnen?

Frau Schiavon:
Von Anfang an hat mich Annettes Interesse an meiner Person sehr gefreut. Es ist für mich bereichernd, dass wir uns gegenseitig kennenlernen können, dass ich über meine Situation, neu in Basel zu sein, sprechen kann und viele meiner Fragen beantwortet werden. Und ich kann meine Kommunikation auf Deutsch verbessern. Das wiederum bedeutet, dass meine Lebensqualität hier sehr gestiegen ist. Für mich sind die Treffen mit Annette bewegend und inspirierend: Ich habe tatsächlich eine Freundin gewonnen.

Frau Bertrams:
Ich freue mich über den Kontakt mit Maila, der sonst vermutlich nicht zustande gekommen wäre. Unsere Diskussionen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der hiesigen und in anderen Kulturen sind für mich sehr interessant. Hier gibt es z. B. in der Kindererziehung eher einen Plan, was ein Kind wann können muss. Die Autonomie wird grossgeschrieben. In Brasilien wird ein eher abwartender Erziehungsstil gepflegt und geschaut, was ein Kind von sich aus lernen möchte.

Frau Bertrams, Sie engagieren sich unterdessen auch in der Organisation von «Besseres Deutsch durch Begegnung» und sind in Kontakt mit den rund 100 derzeit engagierten Freiwilligen. Was berichten Ihnen diese von Ihrem Einsatz?

Frau Bertrams:  Die Freiwilligen äussern sich überwiegend begeistert über ihre anregenden Partnerschaften. Wenn vereinzelt Probleme auftauchen, gelingt es meistens, beratend eine Lösung zu finden.

Tipps & News

Startschuss 03. April 2017: GGG Benevol neu auf Facebook!
Bald können Sie uns auf Facebook folgen und Neuigkeiten runds freiwillige Engagement in Basel entdecken.

Neue Kurse und Veranstaltungen für Vereinsvorstände und Stiftungsräte
Üben Sie Ihr Ehrenamt erst seit Kurzem aus? Oder sind Sie ein «alter Hase» und wollen Ihr Wissen auffrischen? Unser Dachverband Benevol Schweiz und die Fachstelle Vitamin B haben ihre Seminarprogramme für 2017 veröffentlicht. Zum Download: Benevol Schweiz und Vitamin B

Freiwillig ausgenutzt? Thema im «Treffpunkt» bei Radio SRF1
Die Sendung befasste sich mit der Frage, ob Freiwillige ausgenutzt werden können und wie ein Schutz davor möglich ist. Zum Nachhören

Save the date: Jahrestagung Netzwerk freiwillig.engagiert am 06. November 2017

«Hauptsache Nutzen: Was bringt Freiwilligenarbeit – und wem?» So lautet der Titel der Veranstaltung, die dieses Jahr in Bern von der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft organisiert wird. mehr

GGG Benevol
Zentrum für Freiwilligenarbeit
Marktgasse 6, CH-4051 Basel
Telefon: 061 261 74 24
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Freiwilligenarbeit ist lebendig –
25 Jahre GGG Benevol

Guten Tag

In dieser Ausgabe rücken wir GGG Benevol selbst ins Zentrum, denn wir haben 2017 viel zu feiern: Wir können auf unser 25-jähriges Bestehen zurückblicken. Und unser eigenes Freiwilligenprojekt «Besseres Deutsch durch Begegnung» feiert seinen zehnten Geburtstag!

Heute beraten und vermitteln in unserer Geschäftsstelle an der Schifflände fünf Mitarbeitende pro Jahr über 400 interessierte Freiwillige. In unserer Online-Jobbörse sind rund 100 aktuelle Engagement-Möglichkeiten zu finden und der persönliche Kontakt zu Einsatzorganisationen und Engagierten steht auch heute noch im Zentrum.
 
Lesen Sie im Interview mit der Gründerin und ersten Geschäftsleiterin Rosmarie Schneider, wie sich unsere Organisation zu der entwickeln konnte, die sie heute ist. Ausserdem kommen Annette Bertrams und Maila Schiavon zu Wort: Seit einem Jahr treffen sie sich regelmässig, üben gemeinsam Deutsch und lernen sich und ihre jeweilige Lebenssituation immer besser kennen.

Wir freuen uns sehr, Sie anlässlich unseres Jubiläums zum Speed Dating-Event für Freiwillige einladen zu können. Melden Sie sich an und lernen Sie auf einen Streich zehn Einsatzorganisationen kennen! Gerne präsentieren wir Ihnen zudem wieder aktuelle Engagementmöglichkeiten und weiterführende Tipps.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen
Ihr Team von GGG Benevol

Themen

Wie alles begann – die erste Geschäftsleiterin Rosmarie Schneider berichtet

Es lag ausserhalb der Vorstellungskraft von Rosmarie Schneider, dass GGG Benevol als Kompetenzzentrum für Freiwilligenarbeit in Basel einmal auf ihr 25-jähriges Bestehen würde zurückblicken können, als sie am 20. Januar 1992 als frisch gewählte Projektleiterin ihr Büro betrat.

Ausgerüstet mit einem Block, einem Stift, einem Schreibtisch und einem Telefon startete sie den Aufbau der Stelle. In ihrem Rucksack befanden sich eine Fülle von eigenen Erfahrungen mit freiwilligem und ehrenamtlichem Engagement – und Visionen, die sie im Vorfeld in einer Diplomarbeit herausgearbeitet hatte.

Was vor einem viertel Jahrhundert in dem grossen, spärlich möblierten Raum beim Basler Frauenverein am Heuberg (BFV) begann, hat sich zu einer festen Grösse im Sozialen Basel entwickelt.

Frau Schneider hat ihre Erfahrungen als Pionierin der ersten 16 Jahre mit uns geteilt:

Frau Schneider, Sie haben die «Geburtsstunde» von GGG Benevol miterlebt. Wie begann die Geschichte?

Ideengeber und Initiant des Ganzen war der Basler Frauenverein am Heuberg, der heute unter dem Namen «familea» wirkt. Ihm stellte sich eine Frage, die heute noch Vereine bewegt: Wie finden wir Vorstandsmitglieder? Es gibt Menschen, die uns bestimmt unterstützen würden, aber wie können wir sie erreichen? Es entstand die Idee einer Vermittlungsstelle für Freiwilligenarbeit. Gemeinsam mit der GGG Basel und der Christoph Merian Stiftung (CMS) konnte ein Trägerverein gegründet werden, der das Vorhaben für drei Jahre finanzierte.

Was waren Ihre ersten Schritte als Projektleiterin?

Zunächst stand die Entwicklung des Detailkonzepts und Leitbilds auf dem Plan. Und wir suchten einen klangvollen Namen, der im Ohr bleibt und einen Bezug zum Thema hat. Fündig wurden wir mit «BENEVOL». Inspiriert hatte uns dazu das französische Wort «bénévole», in dem sowohl das italienische «bene» mit der Bedeutung «gut», als auch «volonté», französisch für «Wille», enthalten sind. weiterlesen

Aktuelle Freiwilligen-Jobs

Haben Sie Lust, aktiv zu werden? Hier haben wir eine kleine Auswahl an Einsätzen für Sie.

Auf unserer Jobbörse finden Sie einen Überblick über alle derzeitigen Angebote.

Möchten Sie gemeinsam mit uns nach dem passenden Einsatz suchen? Wir beraten Sie gerne.
 

Gefestigte Senioren für Jugendwohngruppe gesucht

Eine Wohngruppe für Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren sucht zwei freundliche Personen, die in der Rolle eines Grossvaters bzw. einer Grossmutter regelmässig auf der Gruppe präsent sind.

Sind Sie +/- 60 Jahre alt und haben Freude am Umgang mit Jugendlichen? Dann könnte das Ihr Einsatz sein! Sie sind frei in der Gestaltung Ihrer Präsenzzeit und tragen keine Verantwortung im sozialpädagogischen Alltag. mehr

Bei tiergestütztem Angebot für Menschen mit Demenz mithelfen

Ihre Aufgabe ist es, den Kontakt der Bewohnenden mit der Herde Zwergschafe mit zu ermöglichen. Unter Anleitung von Fachpersonen begleiten und unterstützen Sie die Besuchenden auf dem Weg in den Garten und zurück, helfen mit, die Begegnungen mit den Tieren zu gestalten und unterstützen, wo es Ihre Hilfe im Unterhalt braucht.

Die Stiftung Hofmatt freuen sich auf Ihre Mithilfe bei diesem neuen Angebot. mehr

Mädchenkantorei sucht Chorbetreuerinnen

Sie lieben Musik und Theater, haben Erfahrung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen und verfügen über Kenntnisse in Erster Hilfe? Dann sind Sie hier genau richtig.

Zwei freiwillige Mitarbeiterinnen werden gesucht, die an Konzerten, Projekten und Reisen der Mädchenkantorei Basel teilnehmen. Mit Gelassenheit und Humor meistern Sie hektische Situationen und unterstützen die Sängerinnen bei Lampenfieber, Reisekrankheit, Heimweh und Liebeskummer. mehr

Kurse & Veranstaltungen

Möchten Sie Inputs zum Thema Freiwilligenarbeit bekommen? Über Ihren Tellerrand schauen oder sich für Ihr Engagement qualifizieren?

Hier finden Sie aktuelle Angebote.


Weitere Veranstaltungstipps finden Sie laufend auf unserer Website.

Speed-Dating für Freiwillige am 03. Mai 2017

Finden Sie beim Speed-Dating eine Aufgabe, die zu Ihnen passt: Zehn Organisationen und zehn Freiwillige unterhalten sich jeweils zehn Minuten miteinander. Danach geben beide an, mit wem sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können. So entstehen Partnerschaften, die für beide Seiten fruchtbar und bereichernd sind. Melden Sie sich an! mehr

Informationsveranstaltung: Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit am 06. April 2017

Interessieren Sie sich für ein freiwilliges Engagement in der Flüchtlingsarbeit und wollen sich grundsätzlich informieren oder sind Sie bereits aktiv? Dann sind Sie bei dieser Informationsveranstaltung richtig. mehr

Interview

mit
Annette Bertrams
und Maila Schiavon


Konversationspaar bei «Besseres Deutsch durch Begegnung»

Frau Schiavon und Frau Bertrams, Sie treffen sich seit einem Jahr jede Woche im Rahmen unseres Integrationsprogramms. Wie erleben Sie Ihre Konversationspartnerschaft?

Frau Schiavon: 
Durch dieses Integrationsprogramm habe ich nicht nur die Möglichkeit, mein Deutsch zu verbessern, sondern habe auch eine gute Freundin kennengelernt. Vorher sprach ich nur kurz mit Nachbarn oder mit Angestellten im Laden. Die Begegnungen mit Annette geben mir die Gelegenheit, über anderen Themen zu reden: darüber, wie ich mich fühle, über Kindererziehung, kulturelle Unterschiede, Politik und auch Fussball!

Frau Bertrams: 
Ich lernte eine sympathische, kluge und mehrsprachige Frau aus Brasilien und deren multikulturelle Familie kennen. Unsere Beziehung wurde bald freundschaftlich. Ich schätze an der Deutsch-Konversationspartnerschaft besonders die Möglichkeit – anders als in Sprachkursen – die emotionale Seite der Sprache zu entdecken und auf Augenhöhe zu pflegen. Und mittlerweile haben wir gemeinsam sogar privat eine Konversationsgruppe gegründet mit sieben Frauen aus sieben Ländern.

Was können Sie mitnehmen aus dieser Möglichkeit, sich über GGG Benevol zu begegnen?

Frau Schiavon:
Von Anfang an hat mich Annettes Interesse an meiner Person sehr gefreut. Es ist für mich bereichernd, dass wir uns gegenseitig kennenlernen können, dass ich über meine Situation, neu in Basel zu sein, sprechen kann und viele meiner Fragen beantwortet werden. Und ich kann meine Kommunikation auf Deutsch verbessern. Das wiederum bedeutet, dass meine Lebensqualität hier sehr gestiegen ist. Für mich sind die Treffen mit Annette bewegend und inspirierend: Ich habe tatsächlich eine Freundin gewonnen.

Frau Bertrams:
Ich freue mich über den Kontakt mit Maila, der sonst vermutlich nicht zustande gekommen wäre. Unsere Diskussionen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der hiesigen und in anderen Kulturen sind für mich sehr interessant. Hier gibt es z. B. in der Kindererziehung eher einen Plan, was ein Kind wann können muss. Die Autonomie wird grossgeschrieben. In Brasilien wird ein eher abwartender Erziehungsstil gepflegt und geschaut, was ein Kind von sich aus lernen möchte.

Frau Bertrams, Sie engagieren sich unterdessen auch in der Organisation von «Besseres Deutsch durch Begegnung» und sind in Kontakt mit den rund 100 derzeit engagierten Freiwilligen. Was berichten Ihnen diese von Ihrem Einsatz?

Frau Bertrams:  Die Freiwilligen äussern sich überwiegend begeistert über ihre anregenden Partnerschaften. Wenn vereinzelt Probleme auftauchen, gelingt es meistens, beratend eine Lösung zu finden.

Tipps & News

Startschuss 03. April 2017: GGG Benevol neu auf Facebook!
Bald können Sie uns auf Facebook folgen und Neuigkeiten runds freiwillige Engagement in Basel entdecken.

Neue Kurse und Veranstaltungen für Vereinsvorstände und Stiftungsräte
Üben Sie Ihr Ehrenamt erst seit Kurzem aus? Oder sind Sie ein «alter Hase» und wollen Ihr Wissen auffrischen? Unser Dachverband Benevol Schweiz und die Fachstelle Vitamin B haben ihre Seminarprogramme für 2017 veröffentlicht. Zum Download: Benevol Schweiz und Vitamin B

Freiwillig ausgenutzt? Thema im «Treffpunkt» bei Radio SRF1
Die Sendung befasste sich mit der Frage, ob Freiwillige ausgenutzt werden können und wie ein Schutz davor möglich ist. Zum Nachhören

Save the date: Jahrestagung Netzwerk freiwillig.engagiert am 06. November 2017

«Hauptsache Nutzen: Was bringt Freiwilligenarbeit – und wem?» So lautet der Titel der Veranstaltung, die dieses Jahr in Bern von der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft organisiert wird. mehr